Veröffentlichungen 2002

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14.01.2002: Leserbrief zum Beitrag: "Der Campus" FAZ 18.12.01 von Bartetzko
Der Autor des Beitrags berichtet über ein öffentliches Bürgerforum. Dabei erteilt er dem Auditorium eine schlechte Note und nimmt einseitig Partei für das Podium. Unterschiedliche Meinungen müssen aber zur rechten Zeit, fair, öffentlich und in gegenseitiger Achtung diskutiert werden. Aber genau das hat die Universität bewusst verhindert, indem sie für den Architektenwettbewerb einen extrem schmalbandigen Rahmen zog und keine zweite Option zuließ.
Nun muss sie feststellen, wie einst Honecker, dass sie zum eigenen Konzept kein passendes Volk findet
2002_01_14 Leserbrief Wurlitzer.pdf
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03.03.2002: Pressemitteilung des Paulinervereins zur Vorstandswahl vom 03.03.2002
Nobelpreisträger Prof. Günter Blobel wird zum Vorsitzenden gewählt. Weitere Vorstandsmitglieder werden Frau Dr. Jutta Schrödl, bekannt durch die "Installation Paulinerkirche", der Mediziner Prof. Dr. Christian Tauchnitz, der Leipziger Architekt Ulrich Becker sowie der Theologe Jens Buhlisch.
2002_03_03 Nobelpreisträger Blobel wurde
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18.03.2002: 2002 Leserbrief Dr. Eckhard Koch zu "Volker Bigl 'Pläne sind keineswegs Ergebnis einsamer Entscheidungen eines Rektors'"
Die Behauptungen des Rektors der Leipziger Universität, die Entscheidungen der universitären Gremien seien nach "intensiven öffentlichen Diskussionen" gefallen, erst danach würden Prominente gegen die Verwirklichung dieser Pläne angehen, und alle sachlichen Argumente seien ausgetauscht, können nicht unwidersprochen bleiben. Der Rektor beruft sich auf die Beschlüsse des Konzils von 1999 und des Senates. Wann und wo sollen denn die dort beschlossenen Leitlinien zuvor öffentlich diskutiert worden sein? Auch die Grundzüge der Ausschreibung für den jetzt laufenden Wettbewerb sind nicht öffentlich diskutiert worden. Falsch ist auch, den Paulinerverein für diese Wettbewerbsausschreibung mit in Anspruch zu nehmen. Vielmehr hat der Paulinerverein seine eigenen Vorstellungen für die Wettbewerbsausschreibung der Universität schriftlich übermittelt. Sie finden sich im Ausschreibungstext nicht wieder.
2002_03_18 Leserbrief Koch.pdf
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30.05.2002: "Aufruf an die Freunde der Leipziger Paulinerkirche" (Fassung 30.05.2002)
Die Verantwortlichen des Wettbewerbs sind der Forderung nicht nachgekommen, den Wiederaufbau der Paulinerkirche in den Auslobungstext aufzunehmen. Am 23. Mai 2002 präsentiert der Auslober die Ergebnisse des Wettbewerbs mit dem Resultat, dass kein erster Preis vergeben werden kann und keiner der eingegangenen Vorschläge für eine Realisierung geeignet ist.
Daher ergeht die Forderung, dass im nun laufenden Prozess die Option des Wiederaufbaus der Paulinerkirche festgeschrieben wird.
2002_05_30 Aufruf an die Freunde der Lei
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06.06.2002: Presseerklärung des Paulinervereins zu den Ergebnissen des ArchItektenwettbewerbs zur Neugestaltung des Campus der Universität Leipzig
Der Paulinerverein spricht sich deshalb für den originalgetreuen Wiederaufbau der Universitätskirche im Zustand von 1968 vor der Sprengung aus. Dieser war in der Ausschreibung nicht vorgesehen. auch nicht als Option. Nun werden Architekten, Kunsthistoriker-und Bauinginieure unseres Vereins einen Vorschlag unterbreiten, wie man den originalgetreuen Wiederaufbau der Paulinerkirche in die Campus-Neugestaltung einbeziehen kann. Wir empfehlen dem Freistaat Sachsen als Bauherrn. eine politische Entscheidung herbeizuführen, die den Wiederaufbau der Paulinerkirche beinhaltet. Wenn dies klar ist. werden Spendengelder fließen, die wir dafür einwerben. Die Rekonstruktion kostet nach Schätzungen zweier unabhängiger Architekten 23 - 25 Mio. EUR. Der Wiederaufbau der Leipziger Universitätskirche, die 1968 auf Geheiß von Walter Ulbricht gesprengt wurde, ist eben kein finanzielles Problem, sondern eine Frage des politischen Willens, der Vernunft und eines kulturgeschichtlichen Weitblicks.
2002_06_06 Presserklärung PV.pdf
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August 2002: Bemerkungen zur Gegnerschaft des Wiederaufbaus der Universitätskirche Leipzig
Die Gegnerschaft des Wiederaufbaus der Paulinerkirche hat viele Gesichter. Letzten Endes ist sie ein Resultat der 40jährigen DDR-Diktatur. Bewusst strebte die SED eine Abwendung der Bürger von der Kirche an. Die Karl-Marx-Universität Leipzig hatte dabei als die Kaderschmiede der SED eine besondere Rolle zu spielen. Noch heute ist der Kopf von Karl Marx an der Fassade der Universität ein Beleg dafür. Kein Wunder, dass die Universität auf die Wiederaufstellung des Wandbildes von Werner Tübke im Wettbewerbsgebiet besteht.
2002_08 Bemerkungen zur Gegnerschaft des
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13.11.2002: Gesprächsprotokoll zur Universitätskirche im Ministerium für Wissenschaft und Kunst - Dresden
Rößler: Die Option des Wiederaufbaus soll geprüft werden – die Diskussion ist ergebnisoffen zu führen.
Herr OBM Tiefensee erklärt im Namen der Stadt (auf Nachfrage von Frau Schrödl), dass ein Wiederaufbau der Universitätskirche nicht gewollt ist. Frau Schrödl begründet die Forderung nach Wiederaufbau aus Sicht des Paulinervereins. Rektor Bigl erklärt im Namen der Universität, dass ein Wiederaufbau nicht gewollt ist. Rektor Bigl fordert die unverzügliche Beauftragung des 2. Preises, der seiner Meinung nach hervorragend ist und die Architekten sind hervorragend qualifiziert und jung genug, um auch das Ende der Bauzeit zu erleben.
2002_11_13 Rößler-Gesprächsprotokoll.pdf
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17.11.2002: Paulinerverein zur Presseerklärung von Prof. Dr. Cornelius Weiss
Der Paulinerverein bedauert, dass sich ein Wissenschaftler mit Verdiensten um den Aufbau der Leipziger Universität in den 90er Jahren hinreißen lässt, Andersdenkende aus offensichtlicher Verärgerung über deren Erfolg in der Öffentlichkeit in unsachlicher Weise zu diffamieren.
2002_11_17 Zur Presseerklärung der SPD.p
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12.11.2002: Machbarkeitstudie zum Wiederaufbau Universitätskirche von Henning Kreitz & Partner (s. auch Pauliner Extrablatt von 2002; S. 12/13)
In einer Kostenschätzung zum Wiederaufbau der Universitätskirche St. Pauli 2002 schätzt das Architekturbüro Henning Kreitz & Partner die Summe der Baukosten einschließlich Nebenkosten auf 25.000.000 € netto ein.
2002 Machbarkeitsstudie.pdf
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Dezember 2002: Grußwort des Vorsitzenden des Paulinervereins Prof. Blobel
Im Grußwort wird die Freude über das Erreichte ausgedrückt, dass die Sächsische Staatsregierung den Wiederaufbau als gleicberechtigte Möglichkeit in den Entscheidungsprozess eingebunden hat.
2002_12 Grußwort Blobel.pdf
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