Veröffentlichungen 2007

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14.01.2007: Niels Gormsen zum Neubau Paulinerkirche nach Entwurf van Egeraat - Wie soll der Innenraum gestaltet werden?
Ich möchte meine hiermit dargelegte Meinung anhand der Pläne gern mit dem Vorstand des Paulinervereins, mit der Theol. Fakultät und anderen Interessierten besprechen, um festzustellen, ob und wie weit meine Auffassung auch vom Verein oder anderen Persönlichkeiten aufgenommen werden kann.
Mir ist besonders wichtig, dass die Kanzel wieder aufgestellt wird und die Glaswand auf voller Breite und Höhe geöffnet werden kann! Dann könnte man evt. mit den hängenden Säulen einverstanden sein.
2007_01_14 Gormsen Paulinerkirche_Innenr
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02.02.2007: Erklärung zur Sitzung der Baukommission am 30.1.2007
Die Sitzung der Baukommission, an der die Bürgerinitiative nicht beteiligt war, hat keine neuen Erkenntnisse und keine neue Qualität der Gestaltung der Universitätskirche gebracht. Trotz zahlreicher Proteste – u.a. der Theologischen Fakultät, des Stadtkonvents der evangelischen Kirche, sehr viele Briefe an den Ministerpräsidenten und Tausende Unterschriften gegen die Entwürfe - haben sich Bauherr und Universität nicht bewegt.
Die derzeitigen Planungen entsprechen nicht mehr dem 2004 erzielten Kompromiss.
2007_02_02 Erklärung zur Sitzung Baukomm
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März 2007: Architekten zum Wiederaufbau der Universitätskirche als Erinnerungs- und künftige akademische Wirkungsstätte
Die Unterzeichneten sind für einen Wiederaufbau der Universitätskirche, die im Inneren „in Anlehnung an ihr Original mit Pfeilern und Kreuzrippengewölbe“ entstehen soll. Es gibt keine zwingende Begründung, von dieser Lösung abzuweichen.. Nur so kann würdig an den früheren Raumeindruck erinnert werden.
Dipl.-Ing. Siegfried Kober, Architekt BDA, Leipzig
Prof. Dr. Dr. h.c. Heinrich Magirius, Radebeul
Dipl.-Ing. Bernd Mende, Architekt, Stiftung Klassik Weimar
2007_03_09 Architekten fordern Anlehnung
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März 2007: Zum Stand der Planungen für die Universitätskirche
Grundlage der Planungen ist der Siegerentwurf vom März 2004. "Im Inneren aber entsteht wieder die gotische Halle mit Pfeilern und Kreuzrippengewölbe in Anlehnung an die Paulinerkirche." (Zitat Amtsblatt April 2004). Nach dem Baubeschluss vom 31.1.2006 soll dieser Entwurf aufgrund von Forderungen der Universitätsleitung nach 600 Plätzen mit freier Sicht verlassen werden, indem der ursprünglich zugesagte Nachbau der dreischiffigen gotischen Halle durch das Weglassen von drei Pfeilerpaaren im Schiff entfallt. Stattdessen sollen von der Decke herabhängende, 11m lange "Säulen", vermutlich aus Glas, Keramik und Porzellan den Eindruck erwecken, als befände man sich im gesprengten Vorgängerbau.
2007_03 Stand der Planungen.pdf
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04.06.2017: Pfarrer Hirt zur Universitätskirche
Im Kirchenvertrag Sachsen von 1994 erkennt der Freistaat Sachsen der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche eine wichtige Rolle als Partner des Staates zu. Überdies versichert er im Vorwort des Vertrages die Kirche seiner bleibenden Freundschaft. Auch ist der Landeskirche im Vertrag in bezug auf die Theologische Fakultät der Universität Leipzig ein Mitspracherecht eingeräumt. Ich hielte es aus den vorgenannten Gründen für richtig, wenn die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens ihr noch immer großes moralisches Gewicht zugunsten des im Jahre 2004 gefundenen Kompromisses in die Waagschale würfe.
2007_06_04 Pfarrer Hirt zu Universitätsk
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07.08.2007: Archäologische Funde gehören selbstverständlich zur Universitätskirche
Das sächsische Landesamt für Archäologie hatte vor Baubeginn in einer Stellungnahme auf eine archäologische Erkundung im Umfeld der gesprengten Universitätskirche a priori verzichtet, “weil nichts mehr da ist“. Dennoch werden die über den Fund eines Brunnens hinausgehenden umfangreichen Mauerreste seitens des Landesamtes nach zuvor erfolgten Presseveröffentlichungen plötzlich „mit absoluter Sicherheit“ dem ehemaligen Dominikanerkloster zugeordnet. Diese Aussage ist einfach falsch,
2007_08_07 Pressemitteilung-Ärchäologies
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13.09.2007: Bei den gefundenen Mauern handelt es sich um Reste der Thümmelschen und der Leimbachschen Familiengrüfte
Bei den gefundenen Mauern handelt es sich um Reste der Thümmelschen und der Leimbachschen Familiengrüfte, die mit zwei anderen Begräbniskapellen an die Nordseite der Paulinerkirche angebaut waren und bereits im 19. Jahrhundert abgerissen wurden. Diese Kapellen waren über Jahrhunderte Bestandteil der Kirche und gehören zur Geschichte der Stadt und der Universität. Die Öffentlichkeit wurde bis heute weder vom Bauherren noch vom sächsischen Landesamt für Archäologie konkret über Art, Umfang , Zuordnung und Bedeutung dieser Funde informiert. Die Bürgerinitiative hat mit Erschrecken und Bestürzung ohnmächtig zur Kenntnis nehmen müssen, mit welcher Brutalität in dieses geschichtsträchtige Areal eingegriffen wurde.
2007_09_13 Pressemitteilung Archäologisc
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01.10.2007: Zu den archäologischen Funden - Gespräch mit Landesaamt für Archäologie
Im Gespräch am 11. September wurde seitens des Landesamtes für Archäologie erstmals zugegeben, dass sich unter den Funden auch Reste der Thümmelschen und Leimbachsehen Begräbniskapellen befanden. Damit wurde zugleich zugegeben, dass die Pressemitteilung des Finanzministeriums vom 31. Juli in ihrer zentralen Aussage falsch war. Die Bürgerinitiative hat mit Erschrecken und Bestürzung ohnmächtig zur Kenntnis nehmen müssen, mit welcher Brutalität in dieses geschichtsträchtige Areal eingegriffen wurde und bislang von der Vernichtung verschonte Reste der Universitätskirche endgültig verschwanden.
2007_10_01 Zu den archäologischen Funden
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23.10.2007: Gesprächsforum "Universitätskirche St. Pauli - Gotteshaus und Bachstätte"
Vor mehreren hundert Anwesenden waren sich die Podiumsteilnehmer - Thomaskantor G. Chr. Biller, Prof. M. Eisenberg,
Universitätsmusikdirektor D. Timm, D. Schneider, U. Stötzner und Universitätsprediger Prof. M. Petzoldt - einig darin, daß im zukünftigen Bau am Ort der gesprengten Universitätskirche gerade auch für die Leipziger Universitätsmusik wieder optimale Bedingungen geschaffen werden müßten. Scharfe Kritik wurde in diesem Zusammenhang u.a. an der geplanten Trennwand aus Panzerglas in der zukünftigen Universitätskirchel Aula geäußert.
2007_10_23 Forum Universitätsmusik.pdf
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27.11.2007: Dankwart Guratzsch zum Forum "Die Universitätskirche St. Pauli - Gotteshaus und Kunstwerk"
Es gab Vorschläge für die Rekonstruktion - und es gibt den zur Ausführung bestimmten Entwurf des Holländers Erick van Egeraat, der auf ein kühn modernes Bauwerk abzielt, das aber - und das ist das Bemerkenswerte - in eigenwilliger, äußerst ausdrucksstarker Form die Erinnerung an den Vorgängerbau wachhalten will. In der äußeren Erscheinung, wie sie sich uns auf den Simulationen des Architekten darstellt, könnte man den Versuch sehen, das einstige Hauptgebäude der Universität in die Kirche hineinzuziehen, es zu überhöhen, die Universität durch eine Geste der Umarmung unter das Patronat der Kirche zu stellen. Im Inneren geschieht das Gegenteil.
2007_11_27 Dankwart Guratzsch zum Forum.
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27.11.2007. Gesprächsforum "Universitätskirche St. Pauli - Gotteshaus und Kunstwerk"
Der Architekturkritiker Dankwart Guratzsch von der Zeitung DIE WELT moderierte das Gespräch. Zweihundert interessierte Bürger füllten den Saal. Kontrovers wurde diskutiert, was sachgemäß ist, wenn der Raum, für den die Kunstwerke
geschaffen waren, verloren geht: von der archäologischen Rekonstruktion der Kirche bis zur musealen Präsentation und Aufteilung des Bestandes.
2007_11_27 Forum Architektur.pdf
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Dezember 2007: Weihnachtsbrief
Wir haben auf Anregungen aus der letzten Mitgliederversammlung die Ihnen bekannte Reihe von Diskussionsforen geplant und teilweise auch schon durchgeführt, um die Debatte zu versachlichen und zu retten, was noch zu retten ist. Die beiden bis jetzt stattgefundenen Podiumsgespräche verliefen in sachlicher Atmosphäre und brachten deutlich zum Ausdruck, dass es so wie geplant nicht geht.
Weihnachtsbrief 2007.pdf
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