Veröffentlichungen 2011

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12.01.2011: Aus einem Schreiben von Pfarrerin i.R. Dr. Ursula Schnell an Ministerpräsident Tillich
Da die Religionsfreiheit in Artikel 4 (1) (2) des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland als positive Religionsfreiheit auszulegen ist, darf es Anders- und Nichtgläubigen zugemutet werden, bei Vorlesungen mit religiösen Zeichen des Christentums - wie einem Altar - konfrontiert zu werden.
2011_01_12 Dr_Ursula_Schnell an Tillich.
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Februar 2011: Vorstellung des Buchs von Manfred Wurlitzer zur Universitätskirche St. Pauli "Grabstätten, missachtet, zerstört, vergessen"
Nahezu unbekannt bleibt bis heute die Tatsache der vollständigen Zerstörung der zahlreichen historischen Grabstätten in der Universitätskirche vor der Sprengung. Diese Aktion, die unter den Bedingungen einer besonderen Geheimhaltung stattfand, beschrieb der Zeitzeuge Winfried Krause in Gesprächen mit dem Autor aufgrund der Erlebnisse bei seinem Einsatz wenige Tage vor der Sprengung. Zusammen mit den Aufzeichnungen der Stadt Leipzig offenbart sich ein Bild von Pietätlosigkeit, die kaum anders als mit Grabschändung und Grabraub bezeichnet werden kann. Der Dokumentarfilm "Die Toten der Paulinerkirche", der am 1. Mai 2008 vom MDR gesendet wurde, entstand in Zusammenarbeit mit dem Autor dieser Schrift.
2011_Februar Buch Wurlitzer.pdf
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Hinweis:

Einen Auszug aus dem Buch von Manfred Wurlitzer - das Kapitel "Die Bergung der Kunstgegenstände aus der Universitätskirche" finden Sie auf der Seite "Dokumente zur Sprengung" .

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21.05.2011: Glückwunsch des Vorstands des Paulinervereins zum 75. Geburtstagvon Nobelpreiträger Bobel
Ich verbinde mit diesem Geburtstagsglückwunsch auch den Dank für Ihr entscheidendes Engagement für unsere Universitätskirche. Die Durchsetzung Ihrer und somit auch unserer Pläne und der versprochenen Zusagen im Ergebnis des Wettbewerbs ist nach wie vor sehr schwierig. Dennoch geben wir nicht auf, solange noch eine geringe Chance zur Rettung des Innenraums besteht.
2011_05_21 Glückwünsche Blobel 75.pdf
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25.05.2011: Erklärung zum Gedenkort an der Etzoldschen Sandgrube
Aufgrund der stadtgeschichtlichen und kunsthistorischen Bedeutung des Deponieinhalts bedarf die Etzoldsche Sandgrube früher oder später zwingend einer archäologischen Erschließung und wissenschaftlichen Aufarbeitung. Eine Öffnung der Deponie ist technisch möglich und würde nach sachkundigen Überlegungen und uns vorliegenden Angeboten 3 bis 5 Mill. € kosten. Die jetzt fertig gestellte aufwendige Gestaltung als Gedenkstätte erschwert eine künftige Erschließung erheblich und ist deshalb verfrüht.
2011_05_25 Presseerklärung Etzoldsche Sa
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04.12.2011: Empfehlungen zur gegenwärtigen Gestaltung und Nutzbarmachung des Rohbaus der Universitätskirche
Der Paulinerverein schlägt vor, den im Rohbauzustand befindlichen neuen Saal als sakralen Raum und zur Ausübung der Universitätsmusik, als Aula und als Versammlungsort zu nutzen. Nach nur geringen baulichen Maßnahmen kann der jetzige Raum durch Einbringung der geretteten Ausstattung der 1968 vernichteten alten Universitätskirche deren Funktion auch als Ort der Erinnerung übernehmen.
2011_12_04 Rohbau Empfehlungen.pdf
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Dezember 2011: Fragen zur Akustik im Neubau
Ein großes Problem sieht das Akustikbüro Müller-BBM in der zu hohen Nachhallzeit von 4 Sekunden. Dieser Wert liegt weit oberhalb der Richtwerte von 2,5 bis 3 Sekunden fur Musikveranstaltungen und noch weiter über der optimalen Nachhallzeit fur Sprachveranstaltungen. Besondere Probleme schafft die geplante Glaswand. Es besteht die Gefahr von Flatterechos (Mehrfach-Echos). Auch bei geöffneter Glaswand ist wegen der feststehenden Glaswandsegmente im Chorraum bei Schallquellen in der Aula (Orgel, Orchester) mit einern ungenügenden akustischen Räumlichkeitseindruck zu rechnen.
2011_12 Fragen zur Akustik.pdf
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Dezember 2011: Weihnachtsbrief
Der Architekt hat ein Gesprächsangebot des Paulinervereins nach seiner Wiederbeauftragung 2010 brüsk abgelehnt. „Meine Paulinerkirche wird besser als das Original“ … ist seine Selbstdarstellung in der Presse. Der Paulinerverein lehnt den Innenausbau der Universitätskirche nach den gegenwärtigen Plänen des Architekten nach wie vor als vom Bauziel 2004 abweichend ab. Sein Ziel ist die annähernde Wiederherstellung des einstigen spätmittelalterlichen Kirchensaales. Wir erinnern an die bereits vor Jahren geäußerten, nach wie vor aktuellen und zukunftsweisenden Worte des ehemaligen Landeskonservators Professor Heinrich Magirius: „Wenn es gelänge, die Trümpfe im Spiel um Effekthascherei noch einmal beiseite zu legen, hätten die Stadt Leipzig und ihre Universität ihr kulturelles Ansehen bewahrt, das hier ernstlich gefährdet erscheint.“
2011_12 Weihnachtsbrief_2011.pdf
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