Veröffentlichungen 2013

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März 2013: Dankesbrief an Prof. Blobel
Am 30. Mai 2013 jährt sich der 45. Jahrestag der Sprengung der Universitätskirche. Dies ist Anlass für uns als Paulinerverein, dankbar an Ihre Spende zu erinnern. Diese wartet darauf, baldmöglichst für die Restaurierung der Kanzel der Universitätskirche St. Pauli Verwendung zu finden.
2013_03 Dank Spende Blobel.pdf
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Ostern 2013: Brief an Staatsminister Unland zur Kanzel
Die Anforderungen an die Gestaltung und an die künftige Nutzung des Innenraumes der neuen Universitätskirche sind wiederholt und auch öffentlich artikuliert worden. Leider sind sie in wichtigen Fragen unberücksichtigt geblieben. So wurden bzw. werden die den Raum trennende Acrylwand und die umstrittenen Lichtinstallationen und hängenden Säulen entgegen ursprünglicher Zusagen und sehr begründeter Sachurteile eingebaut. Wir haben die Erwartung, dass sich so etwas beim Einbau der geretteten Barockkanzel von Valentin Schwarzenberger nicht wiederholt. Sie ist eine res sacra und unterliegt als solche der Sachherrschaft der Landeskirche. Die Anordnung der Kanzel an einem der verbliebenen vorderen Pfeiler im Mittelschiff war noch im veränderten Entwurf van Egeraats vom November 2005 vorgesehen und muss so auch realisiert werden.
2013_Ostern Brief an Unland.pdf
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16.04.2013: Brief der Stiftung an Rektorin Schücking zu Äußerungen des Kustos zur Kanzelaufstellung
die Stiftung „Universitätskirche St. Pauli zu Leipzig“ bedauert sehr, dass der Kustos der Universität, Herr Prof. Dr. Hiller von Gaertringen, mit seinen jüngst in der Leipziger Volkszeitung wiedergegebenen Äußerungen zur Zukunft der historischen, aus der alten Paulinerkirche noch vor ihrer Sprengung geretteten Barockkanzel einen öffentlichen Streit losgetreten hat, der alle bisherigen Bemühungen um eine einvernehmliche und angemessene Lösung konterkariert und der Sache selbst geschadet hat. Die Stiftung ist mit diesem Brief um die Rückkehr zu einer sachlichen Diskussion bemüht und möchte zugleich mit einem eigenen Angebot maßgeblich zur Lösung der mit einer Wiedererrichtung der Kanzel im Langhaus der künftigen Aula und Universitätskirche gegebenenfalls verbundenen finanziellen Anschlussfragen beitragen.
2013_04.16 Brief Schücking.pdf
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30.04.2013: Erich Loest "Spät kommt ihr, doch ihr kommt" (zum Minkewitz-Bild)
Wenn schon, dachte ich, weiterhin der Sieg des Sozialimus gepriesen wird, sollte auch den Opfern Respekt erwiesen werden. Lange suchte ich nach einem Maler, der dies auf sich nehmen wollte, und fand ihn in Reinhold Minkewitz. Wir verabredeten ein Bild mit Porträts des Studenten Werner Ihmels, der im Zuchthaus starb, von Studentenpfarrer Siegfried Schmutzier und Studentenratsvorsitzenden Wolfgang Natonek, die zu langen Haftstrafen verurteilt wurden, und den Professoren Hans Mayer und Ernst Bloch..... Jetzt besteht Aussicht, das Ziel zu erreichen: Die Malerei „Aufrecht stehen"..... findet Platz im Neubau der Universität am Augustusplatz. Ich stelle mir vor, wie bei der Einweihung Einige neben der klugen Rektorin Beate Schücking, Minkewitz und mir sitzen werden, die sich einst heimlich oder offen gegen unser Vorhaben stemmten und sich beim besten Willen nicht mehr daran erinnern können. Ich hoffe, vermutlich vergeblich, dass ich dann nicht denke: Spätkommt ihr, aber ihr kommt.
2013_04_30 ErichLoestspaetkommtihr.pdf
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06.06.2013: Sodom und Gomorra an der Uni - wird die Kanzel dann zu Tode geliebt?
Rudolf Hiller von Gaertringen, Kustos der Kunstsammlung der Universität, äußert sich in einem Interview im MDR zur Kanzelaufstellung:
„Dann eben die Kanzel, die aus dem 18. Jahrhundert ist, dort in ein Klima reinzusetzen, wo Sodom und Gomorra herrscht, mit Schwankungen von 10 bis 20 Prozent pro Tag drin sind, und bei jeder Nutzung wird das Ding hochgeheizt, und wenn es leer ist, ist es sich selbst überlassen. Das ist der Härtest. Man könnte sich zu der These versteigen, dass das Vernichtung durch Nutzung ist. Es wird buchstäblich zu Tode geliebt.“
2013_06.06 Kustos zur Kanzel im MDR.pdf
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01.07.2013: Paulinerverein an Unland zur Kanzel von Valentin Schwarzenberger
Am 30. Mai 2013 teilte Frau Staatsministerin von Schorlemer mit, dass Sie eine Fachkommission zur Entscheidung über Ort und Zeitpunkt der Aufstellung der Kanzel einzurichten zugesagt haben. Unsere Finanzierungszusage steht nach wie vor. Wir haben 2006 einen diesbezüglichen Mitgliederbeschluss herbeigeführt. Das Geld ist seitdem vorhanden und für die Restaurierung und Aufstellung der historischen Kanzel sofort abrufbar.
2013_07_01 Brief an Unland.pdf
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11.07.2013: Brief an den Landtagsabgeordneten Michael Weichert mit Bitte um Unterstützung
Da die Antwort des Sächsischen Landtags vom 2. Mai 2013 auf unsere durch Sie eingereichte erneute Anfrage (DRS 5/11677) wiederum unbefriedigend ausfiel, erlauben wir uns, Sie um Unterstützung zu bitten. Wir können keine Antwort akzeptieren, die jeglicher sachlicher Grundlage entbehrt. Wir sind mit dieser Antwort an die Grenze der Möglichkeiten gekommen, über weitere Anfragen die Problematik der Klimatisierung zu klären. Daher fragen wir Sie an, ob es einen anderen Weg gibt, in der Sache endlich Klarheit zu erlangen.
(Anlage beachten!)
2013_07_11 Brief Weichert zur Kleine Anf
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Hinweis:

Alle Anfragen an den Sächsischen Landtag zum Innenausbau der Paulinerkirche - insbesondere zur Klimatisierung -  wurden in Zusammenarbeit mit dem Paulinerverein erstellt (s. extra Seite).

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September 2013: Nachruf des Paulinervereins zum Tod von Erich Loest
Erich Loests letzte Worte in seinem Tagebuch haben uns erschüttert. Es war dieser Kampf gegen die Ideologien, der ihn ein Leben lang beschäftigte und bewegte. So war .es nur folgerichtig. dass er auch leidenschaftlich für den Wiederaufbau der Universitätskirche focht. Erich Loest war kein Christ. Dennoch hat er sich leidenschaftlich für den Wiederaufbau der
Universitätskirche eingesetzt, weil es ihm um die Überwindung eines gnadenlosen Unrechts und um das kulturelle Ansehen Leipzigs ging. Die Bürgerinitiative und die Freunde der Universitätskirche haben mit Erich Loest einen
unbeugsamen Mitstreiter, leidenschaftlichen Fürsprecher und Freund verloren. Wir haben ein Vermächtnis zu erfüllen.
2013_09 PV zu Tod Loest.pdf
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19.08.2013: Aus dem Schriftwechsel Wilfried Richard (Paulinerverein) mit Thomas Bickelhaupt (epd Thüringen)
Dass es diese Aufzeichnung gibt, habe ich bei einer entsprechenden Anfrage beim rbb erfahren. Zuvor war ich wohl in einem anderen Zusammenhang darauf aufmerksam geworden, dass das DRA alle Sendungen des DDR-Fernsehens archiviert. Die Chorempore in der Thomaskirche war für den damals nötigen technischen Aufwand viel zu eng, der Altarraum fiel aus, da er gerade restauriert wurde. Auch die Nikolaikirche dürfte ungünstig gewesen sein. Dagegen gab es vor dem Altar in der Universitätskirche ausreichend Platz für Chor, Orchester, Solisten und Schienen für die Kamerafahrten.
2013_08_19 Schriftwechsel mit Bickelhaup
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Hinweis:

Die Überspielung auf DVD ist beim rbb-Mitschnittservice (IDNR 083219) zum Preis von 71,95 € erhältlich.

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25.09.2013: Information zur DVD "Das Weihnachtsoratorium aus der Leipziger Universitätskirche vom 15.12.1963
"Das Weihnachtsoratorium aus der Leipziger Universitätskirche wurde am 15.12.1963 als Direktübertragung erstausgestrahlt und zwar erstmalig. Die Jahre zuvor gab es Übertragungen aus der Leipziger Thomaskirche bzw. der Dresdner Kreuzkirche. Die Übertragung vom 15.12.1963 war entsprechend in der Programmzeitschrift FF Funk und Fernsehen 51/1963
angekündigt. Eine Wiederholung der Aufführung fand am 24.12.1964 statt.
2013_09_25 Information an Timm zum Weihn
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10.12.2013: Fernsehaufzeichnung des Weihnachtsoratoriums aus der Leipziger Universitätskirche vom 15. Dezember 1963 entdeckt
Seit August dieses Jahres ist der Paulinerverein im Besitz einer DVD "Das Weihnachtsoratorium aus der Leipziger Universitätskirche vom 15.12.1963“. Es handelt sich um eine Aufnahme mit dem Thomanerchor und dem Gewandhausorchester. Die Solisten sind Elisabeth Breuel, Sigrid Kehl, Peter Schreier und Günther Leib, der Dirigent ist Erhard Mauersberger. Durch einen Zufall wurde der Paulinerverein auf diese Fernsehaufzeichnung durch eine Email von Thomas Bickelhaupt vom Ev. Pressedienst Weimar aufmerksam. Die Aufzeichnung ist heute ein wahrhaft historisches Zeitdokument: Produziert wurde sie in der Leipziger Universitätskirche, die fünf Jahre später auf Geheiß der SED-Oberen gesprengt wurde.
2013_12_12 DVD Paulinerkirche_121213.pdf
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10.12.2013: Zur Übergabe der DVD "Das Weihnachtsoratorium aus der Leipziger Universitätskirche vom 15.12.1963“ an Peter Schreier
Begleitbrief zur Übergabe der DVD "Das Weihnachtsoratorium aus der Leipziger Universitätskirche vom 15.12.1963“ an Peter Schreier: Wir haben uns sehr gefreut, dass Sie diese Aufführung in guter Erinnerung behalten haben. Für uns sind natürlich auch die Innenaufnahmen der Universitätskirche sehr wertvoll. Gerda Schriever bestätigte mir, dass sie viel lieber hier als in der Thomaskirche gesungen hätte, wegen der besseren Akustik. Leider haben wir bei dem Neubau insofern ein Problem, da die Universitätsleitung eine Trennung des Raumes durch ein Acryl-Glaswand, die für die Akustik ein erhebliches Risiko birgt, gegen jeden Ratschlag durchgesetzt hat.
2013_12_10 Brief an Schreier.pdf
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