Veröffentlichungen 2014

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01.02.2014: Protokoll eines Zeitzeugeninterviews mit dem Vorsitzenden des Paulinervereins Dr. Stötzner
Dieses Protokoll ist nach Mitschriften und aus der Erinnerung des Interviewenden an das etwa zweistündige Gespräch entstanden. Es enthält sinngemäße Aussagen und mit Anführungszeichen gekennzeichnete wörtliche Zitate. Dr. Ulrich Stötzner ist 1937 geboren und Geophysiker. Der Sprengung der Leipziger Universitätskirche hat er beigewohnt und diese auch fotografiert. Er bezeichnet dies als "passiven Widerstand".
2014_02_01 Zeitzeugeninterview Zunker.pd
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Juli 2014: Erinnerung an Christian Führer (05. März 1943 – 30. Juni 2014)
Als eine der Schlüsselpersönlichkeiten des gewaltfreien Umbruchs in Leipzig und im ganzen Land hat Christian Führer die Nikolaikirche zu einem Symbol der Hoffnung und des Gottvertrauens werden lassen; der Hoffnung, dass nichts bleiben muss, wie es ist; des Vertrauens, dass wir alles, was uns bewegt, in Gottes Hände legen können.
Damals, am 28. Januar 2008, hat er mit unserem Vorbereitungsteam in der Sakristei gesessen und gemeinsam gebetet. Nicht nur an dieser Stelle war spürbar, dass ihm unser Vorhaben, die Erinnerung an die Universitätskirche St.Pauli wachzuhalten und den geplanten Neubau für die historische Mehrfachnutzung wieder verwendbar zu machen, sehr am Herzen lag.
2014_07_07 Kondolenz Christian Führer.pd
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06.06.2014: Stiftung äußert Freude über Weichenstellungen zur Kanzelaufstellung in der Universitätskirche
Wir begrüßen, dass die vom Bauherrn ins Leben gerufene Kanzel-Expertenkommission jüngst konkrete Schritte auf dem Weg zu einer solchen Aufstellung vereinbart hat. Wir sind bereit, für einen Erprobungszeitraum mindestens der ersten fünf Jahre die Kosten von raumklimatisch bedingten Folgerestaurierungen der Barockkanzel zu übernehmen. Und auch wenn die Raumklimarisiken ohnehin nur noch von einzelnen Mitgliedern der Kanzelkommission befürchtet werden, wollen wir helfen, dass frei von jedem finanziellen Risiko für die Universität gleich vor Ort in der Universitätskirche - und eben nicht paradoxerweise an anderem Ort - die raumklimatischen Auswirkungen untersucht werden können.
2014_06_06 Presseinformation Stiftung.pd
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10.06.2014: Zur Herkunft der Orgelreste und Lampenschalen aus Paulinerkirche in der Geschäftsstelle des Paulinervereins
Das Mitglied des Paulinervereins Birk Engmann schreibt dazu in einer Email: Die Gegenstände wurden kurz vor der Sprengung geborgen und über Jahrzehnte im Grassimuseum aufbewahrt. An den Lampenschalen (Bitte NICHT reinigen!) befindet sich noch der rote Bohrstaub (Ziegel) durch das Setzen der Sprenglöcher. Die Orgelreste stammen von der großen Orgel. Die kleine Orgel wurde der Peterskirche übereignet.
2014_06_10 Besuch Dura zu Orgelpfeifen a
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21.09.2014: Zum Tod von Bischof Dr. Dr. h.c. Werner Krusche
Der Paulinerverein gedenkt mit großer Dankbarkeit des verstorbenen Bischofs. Werner Krusche hat sich immer wieder und bis zuletzt für eine Wiedergewinnung der Universitätskirche St. Pauli klar und unmissverständlich ausgesprochen und eingesetzt. Als kriegsversehrter Theologiestudent hatte er nach dem Bombenangriff vom 4.Dezember 1943 mit verletzter Hand die Schäden am Dach und der Schutzverkleidung der Fenster der Universitätskirche zu beheben und so den Innenraum der Kirche vor Verfall und Zerstörungen zu bewahren versucht.
2014_09_21 Zum Tod Krusche.pdf
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10.10.2014: Zum Tod von Udo Reiter
Der Intendant des Mitteldeutschen Rundfunks Professor Udo Reiter war Mitglied des Paulinervereins. Zu einer Zeit, als die Bemühungen um den Wiederaufbau der Universitätskirche noch ganz am Anfang waren, hatte er sich schon klar positioniert.
Der Paulinerverein trauert um Udo Reiter und gedenkt seiner in großer Dankbarkeit.
2014_10_10 Reiter Nachruf.pdf
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28.11.2014: Hinweis des Paulinervereins zur Altargrundsteinlegung am 2. Dezember im Altarraum der neuen Universitätskirche
Am Dienstag, 2. Dezember 2014 10 Uhr findet anläßlich des dies academicus im Altarraum der neuen Universitätskirche eine Altargrundsteinlegung statt. Dabei soll u.a. das Exemplar Nr. 1 der von der Stiftung herausgegebenen Paulusmedaille in einer Metallhülse in das Fundament des Altars eingebracht werden. Diese Grundsteinlegung ist an sich ein geistlicher Akt mit einer gottesdienstlichen Feier. Die Universitätsleitung hat hierzu ca. 100 ausgewählte Gäste eingeladen. Dies ist eine Veranstaltung der Universität, auf deren Ablauf wir keinen unmittelbaren Einfluß haben. Bis jetzt verweigert die Universitätsleitung leider einen freien Eintritt in den Chorraum. Wenn Sie gern an der Grundsteinlegung teilnehmen möchten, gehen Sie am Dienstag in das Neue Augusteum und begehren Sie Einlass.
2014_11_28 Erklärung Altargrundsteinlegu
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02.12.2014: Paulusmedaille der Stiftung für die Altargrundsteinlegung
Die Universitätsleitung hatte sich bereits mit der Pressemitteilung vom 28. Mai 2009 die Idee einer gemeinsam mit der Theologischen Fakultät und dem Ersten Universitätsprediger durchzuführenden Altargrundsteinlegung zu Eigen gemacht. Nach Jahren des Bauverzugs wird sie nun endlich am 2. Dezember, dem diesjährigen dies academicus, vollzogen. Wir bedauern, dass die Universitätsleitung bis zuletzt den wiederholt vorgetragenen Wünschen u.a. des Universitätspredigers und der Theologischen Fakultät widersprochen hat, die Altargrundsteinlegung als öffentlichen Akt zu vollziehen, zu dem so viele Menschen wie möglich Zugang haben. Dessen ungeachtet erwarten wir, dass die Altargrundsteinlegung in einer Art und Weise durchgeführt wird, die erkennen lässt, dass sie zugleich eine akademische Feierstunde und auch eine gottesdienstliche Handlung darstellt und damit auch sinnbildlich ist für die Dualität der künftigen Nutzung als Aula und Kirche.
2014_12_02 Presseinformation Paulusmedai
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04.12.2014: Presseerklärung des Paulinervereins - Zur Altargrundsteinlegung wurden viele Leipziger wurden ausgesperrt
Diese Grundsteinlegung ist ein geistlicher Akt mit einer gottesdienstlichen Feier. Die Universitätsleitung hatte hierzu ca. 100 ausgewählte Gäste eingeladen. Wir bedauern, dass durch diese Beschränkung der Teilnehmer viele Menschen, die sich mit Interesse, mit Beharrlichkeit und z.T. auch mit sehr viel Geld jahrelang für den Wiederaufbau der Universitätskirche eingesetzt haben, keinen Einlass erhielten und ein an sich freudiger Anlass wiederum zum Ärgernis wurde. Viele Leipziger wurden ausgesperrt. Im Altarraum wäre ausreichend Platz für alle gewesen..
Die Rektorin trägt persönlich die Verantwortung für diese Entscheidung. Wir verwahren uns entschieden gegen die Art und Weise, wie hier Menschen an der freien Religionsausübung gehindert wurden und erwarten für die Zukunft, dass sich so etwas nie wiederholt.
2014_12_04 Presserklärung Altargrundstei
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05.12.2014: Pressemitteilung der Stiftung „Universitätskirche St. Pauli zu Leipzig“ zur Altargrundsteinlegung
Auch wenn man die Notwendigkeit anerkennt, den Zugang aus baupolizeilichen Gründen, für deren Einhaltung die Universität die Verantwortung trägt, zu beschränken, durfte es doch nicht geschehen, dass gegen den erklärten Willen des Universitätspredigers trotz noch reichlich vorhandenen Raumes Menschen auch mit Gewalt der Zugang zur Veranstaltung verwehrt wurde. Die Stiftung „Universitätskirche St. Pauli zu Leipzig“ appelliert an die Verantwortlichen innerhalb der Universität, die Erfahrungen aus dem Missverständnis der von der Religionsfreiheit getragenen Belange des Universitätsgottesdienstes bei der Altargrundsteinlegung auch für die Festwoche zur Indienstnahme von Aula * Universitätskirche St. Pauli von vornherein zu berücksichtigen und deren Vorbereitung in konstruktivem Geist und Dialog voranzutreiben.
2014_12_05_pressemitteilung_stiftung_alt
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Weihnachten 2014: Aus dem Weihnachtsbrief 2014 zum Bronzemodell und zum Buch des Paulinervereins
Einer Anregung unseres Ehrenmitglieds Günter Fritzsch folgend, haben wir den Bau eines Bronzemodells der alten Universitätskirche im Zustand von 1968 im Maßstab 1:100 in Auftrag gegeben. Das Modell soll auf dem Augustusplatz stehen, an die zerstörte Kirche erinnern und einen Vergleich zum Neubau ermöglichen. . Das Bronzemodell wird €20.000 kosten.
Wir bereiten eine Dokumentation vor, die zur Buchmesse Anfang März bei der Evangelischen Verlagsanstalt erscheinen soll. Sie können das Buch "Vernichtet, vergraben, neu erstanden" telefonisch, per Fax oder per Email bei der Evangelischen Verlagsanstalt oder direkt bei uns bestellen. Es kostet € 14.80.
2014_12 Weihnachtsflyer Text.pdf
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