Veröffentlichungen 2016

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04.01.2016: Pressemitteilung der Stiftung zur Wahl von Professor Dr. Martin Oldiges zum Ehrenvorsitzenden
Mit tiefem Bedauern teilen wir mit, dass Professor Dr. Martin Oldiges das seit Gründung der Stiftung „Universitätskirche St. Pauli zu Leipzig“ ununterbrochen ausgeübte Amt des Vorstandsvorsitzenden mit Wirkung zum 31.12.2015 gesundheitsbedingt niedergelegt hat. Aufgrund seiner großen Verdienste haben Vorstand und Kuratorium Professor Dr. Martin Oldiges mit Wirkung zum 01.01.2016 einvernehmlich zum Ehrenvorsitzenden der Stiftung auf Lebenszeit gewählt.
Der Vorstand setzt sich, nach wesentlichen personellen Erweiterungen in 2015, derzeit wie folgt zusammen:
• Staatsministerin a.D. Christine Clauß
• Superintendent Martin Henker
• Prof. Dr. Jens Herzer
• Prof. Dr. Gert Pickel als Dekan der Theologischen Fakultät, Universität Leipzig
• Regierungspräsident a.D. Walter Christian Steinbach.
2016_01_04 Presseinformation Stiftung.p
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29.01. 2016: Pressemitteilung des Paulinervereins zur Restaurierung der Kanzel der Universitätskirche
Es ist ein großer Glücksfall der Geschichte, dass dieses Kunstwerk unter schwierigsten Umständen vor der Sprengung 1968 gerettet werden konnte. Die Kanzel ist architektonisch das Bindeglied zwischen dem Chor und dem Langhaus und deshalb unverzichtbar. Es ist nun zu hoffen, dass bis zu einer Eröffnung des Hauses die gesamte Kanzel fertig restauriert und im Kirchenschiff aufgestellt wird. Eine Kommission von Fachleuten unter Führung des Finanzministeriums und unter Mitwirkung des Landesamtes für Denkmalpflege und der Evangelischen Landeskirche hat die Aufstellung im Langhaus empfohlen. Die Finanzierung der weiteren Arbeiten an der Kanzel ist durch Zusagen der Landeskirche, des Paulinervereins und der Stiftung Universitätskirche St. Pauli abgesichert.
2016_01 Pressemitteilung Kanzel.pdf
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28.02.2016: Thesen zum 100. Katholikentag in Leipzig - Podiumsgespräch am 28. Mai 2016
Thema der Podiumsdisskusion: "Paulinum: Kirche als Aula – Aula als Kirche"
Die Widmung des Gebäudes als Kirche durch die Dominikaner lebt wieder auf.
- die Kirche wurde vor ihrer Zerstörung nicht entwidmet
- der Neubau der Universitätskirche steht am gleichen Ort wie sein Vorgänger
- er ist in Form und Gestalt als Erinnerungsbau an die Paulinerkirche angelegt
- mit Ingebrauchnahme des Innenraumes durch den ersten Gottesdienst am 6. Dezember 2009 hat sich eine kirchliche Widmung eingestellt. Diese bezieht sich auf die vom Haushaltsgesetzgeber festgelegt Mischnutzung zu gleichen Teilen als Aula und als Kirche
- damit ist der Weg zum Rechtsfrieden für ein geistlich-geistiges Zentrum der Universität frei.
2016_05_28 Katholikentag Thesen.pdf
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02.08.2016: Schenkungsvereinbarung zur Schenkung des Bronzemodelsl der ehemaligen Universitätskirche St. Pauli
Auf Initiative des Paulinerverein e. V. und auf der Grundlage des Stadtratsbeschlusses RBV-2062/14 vom 21.05.2014 wurde auf dem Augustusplatz im Vorfeld des Paulinums ein maßstabgerechtes Bronzemodell der ehemaligen Universitätskirche St. Pauli aufgestellt. Das Modell wurde am Jahrestag des im Jahr 1968 gesprengten Kirchgebäudes am 30.05.2015 feierlich enthüllt und der Öffentlichkeit übergeben. Die Gesamtkosten betrugen ca. 50.000 € und wurden etwa zu gleichen Teilen von dem Paulinerverein e. V. und der Stadt Leipzig getragen. Der Paulinerverein finanzierte das Modell, die Stadt Leipzig die Aufstellung, den Sockel und die angepasste Umfeldgestaltung. Der Paulinerverein e. V. bietet der Stadt Leipzig das Bronzemodell als Schenkung an. Die Stadt Leipzig verpflichtet sich, das Bronzemodell sorgsam zu behandeln und gegen Beschädigung und Verlust zu schützen, im Rahmen der restauratorischen Sorgfaltspflicht zu betreuen sowie den Standort beizubehalten.
2016_08_02 Schenkungsvereinbarung Bronze
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11.08.2016: Zum kunsthistorischen Wert der Kanzel der Universitätskirche St. Pauli
Die barocke Kanzel wurde 1738 von Valentin Schwarzenberger geschaffen. Der ehemalige Landeskonservator Professor Nadler bezeichnete 1981 in einem Brief an die Universität den Altar und die Kanzel als die für die Denkmalpflege wichtigsten Ausstattungsstücke aus der ehemaligen Paulinerkirche. Die Kanzel ist das einzige erhaltene Werk Valentin Schwarzenbergers in Leipzig. Es ist eine künstlerisch herausragende Leistung, in seiner barocken Formensprache und filigranen schnitzerischen Ausführung von hoher Qualität. Neben dem genannten hohen kunsthistorischen Wert ist sie allein durch die bedeutenden Prediger ein geschichtsträchtiges Symbol. Es sind bekannte Namen aus dem 20. Jahrhundert wie Franz Lau, Hanns Bardtke, Dedo Müller, Ernst Sommerlath, der Studentenpfarrer Siegfried Schmutzler, Pater Gordian und zuletzt der Rundfunkpfarrer Heinz Wagner, die durch ihre Predigten in Zeiten zweier Diktaturen durch eine klare Verkündigung ein freies Wort von dieser Kanzel riskierten.
2016_08_11 Kanzel der Universitätskirche
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06.09.2016: Pressemitteilung zur Restaurierung und Aufstellung der historischen Kanzel im Neubau der Universitätskirche
Die derzeitige Universitätsleitung betrachtet sich als Eigentümerin der Kanzel und das Votum der Kanzelkommission als eine „Empfehlung“, an die sie sich nicht zu halten habe. Sie hat deutlich erklärt, die Kanzel aus „konservatorischen Gründen“ nicht im Neubau aufzustellen, obwohl das Fachurteil der Vertreter des Landesamtes für Denkmalpflege diese Bedenken für nicht gerechtfertigt hält. Es geht hierbei um den Erinnerungswert an die gesprengte Kirche, um den einzigartigen kunsthistorischen Wert und schließlich auch um den Gebrauchswert als Predigtstätte für die Gottesdienste und Podium für die weltliche Rede in der Aula. Das selbstherrliche Handeln der gegenwärtigen Universitätsleitung im Umgang mit einem geretteten Kunsterk, das im weiteren Sinn auch zum Eigentum der Bürgerschaft der Stadt gehört, ist nicht mehr zu akzeptieren.
2016_09_06 Kanzelsituation 2016.pdf
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09.10.2016: Pressemitteilung zur Kostenüberschreitung beim Bau der Universitätskirche
Forderungen der damaligen Universitätsleitung bezüglich einer Veränderung des Innenraumes („Aulafunktion, freie Sicht für 600 Plätze“) hatten einschneidende Planänderungen zur Folge. Dies betrifft den Wegfall von Pfeilern, die Ausbildung der verbliebenen Säulen als Glasleuchten, die Trennung des Raumes durch eine Acryl-Glaswand und infolge dessen Sondermaßnahmen für die Akustik. Nicht „Bestrebungen von außerhalb... einer völlig überzogenen Erinnerungs- und Mahnungskultur“ und schon gar nicht „die Durchsetzung von Maximalforderungen religiöskirchlicher Art“ - wie es die BÜ „Pro Uni“ falsch darstellt -, sondern die überzogenen Forderungen der Universität nach einer multifunktionalen Nutzung des Raumes, die Sonderwünsche und schließlich auch die Insolvenz des Architekten führten zu den Kostenüberschreitungen,
2016_10_09 PM_PV_Kosten.pdf
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07.11.2016: Die Stiftung Universitätskirche St. Pauli zu Leipzig hat neuen Vorstandsvorsitzenden
Die Stiftung Universitätskirche St. Pauli zu Leipzig hat seit dem 1. November 2016 wieder einen Vorstandsvorsitzenden aus dem Kreis der Mitglieder der Universität Leipzig. Frisch zum Beginn des Jubiläumsjahrs der Reformation übernimmt Prof. Dr. Matthias Schwarz, Mathematiker an der Alma Mater Lipsiensis und derzeit Prorektor für Forschung und Nachwuchsförderung, den Vorsitz des Stiftungsvorstandes. Dieser wurde durch Prof. Dr. Martin Oldiges, emeritierter Jurist der Universität Leipzig und im Februar 2016 verstorben, zum Ende des vergangenen Jahres niedergelegt. Den stellvertretenden Vorsitz hat weiterhin Superintendent Martin Henker inne.
2016_11_07 PM stiftung.pdf
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