Veröffentlichungen 2009

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07.02.2009: Konzert des Deutschlandfunks und der Stiftung Denkmalsschutz
"Grundton D" 2009 startet am Samstag, dem 7. Februar, um 19:30, in der Thomaskirche in Leipzig mit einem Konzert des Leipziger Universitätschores und des Mendelssohn-Orchesters Leipzig unter der Leitung von David Timm. Im Deutschlandfunk ist am Sonntag, 1. März, um 21:05 eine Ausstrahlung dieses Konzerts zu hören. Aus den Vorschlagslisten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wurde für den Erlös des Konzertes das Epitaph Hieronymus Cronmeier aus der gesprengten Paulinerkirche für die Restaurierung ausgewählt.
2009_02_07 Paulus - Konzert und Denkmals
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18.02.2009: "Bürgerinitiative für eine weltoffene, weltliche, autonome Universität Leipzig" an Tillich zum "Harms-Kompromiss"
Im Schreiben des Paulinervereins werden Behauptungen aufgestellt, die so nicht zutreffen. Die Realisierung der daraus abgeleiteten Forderungen würde nachweisbar zu einer völligen Veränderung der Planung und damit Verschiebung der Termine sowie zu weiteren Kostenerhöhungen führen. Wir wollten Ihnen, sehr geehrter Herr Ministerpräsident, unseren Standpunkt zu den Ansichten des Paulinervereins nahe bringen und bitten Sie, sich für die Beibehaltung des nach langem Ringen erreichten >Harms-Kompromisses< einzusetzen.
2009_02_18 Jana Adler_Johannes Schroth a
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02.04.2009: Zum Spottbild der sog. "Bürgerinitiative pro Uni"
Rüdiger Lux (2. April 2009) an Johannes Schroth (Sprecher der "Bürgerinitiative pro Uni"):
Ich habe nichts gegen eine gut gemachte Satire. Diese Montage will aber mehr sein als nur eine Satire. Sie will Stimmung machen gegen Kirche. Sie verbreitet bewusst völlig aus der Luft gegriffene Desinformationen. Sie will absurde, jeglicher Grundlage entbehrende Ängste und Aversionen gegen die Kirche wecken. Kurz, sie erinnert mich fatal an Zeiten der stalinistischen antikirchlichen Hetze und SED-Propaganda.
2012_12 Spottbild.pdf
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11.11.2009: Presseerklärung zur Quasi-Absage des Universitätsjubiläums
Der derzeitige Zustand auf der Baustelle ist wahrhaft kein Zufall: wer ein solch grandioses Gebäude wie die neue Universitätskirche nicht will, kann nicht erwarten, dass es gelingt. Dass so ganz nebenbei die jahrelangen Vorbereitungen des einzigen Pfundes, über das die Universität für ihr Jubiläum verfügt, nämlich die Universitätsmusik mit dem Universitätschor und dem famosen Universitätsmusikdirektor David Timm, mit einem Federstrich vom Tisch gewischt werden, vervollständigt das Bild einer geistig und geistlich völlig überforderten Universitätsleitung. Man fragt sich wirklich, ob sich der Bundespräsident es antun soll, unter solchen Umständen am 2. Dezember nach Leipzig zu kommen. Aber vielleicht gelingt ihm ja am Gründungstag der Universität an das zu appellieren, was gänzlich unterentwickelt ist: das Gewissen.
Christian Wolff
2009_11_11 Wolff zu Quasi-Absage Univers
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01.12.2009: Gruß der Thomaskirche vom Gründungsort
Am 02. Dezember 1409 wurde im Refektorium des Thomasklosters (dieses lag dort, wo sich heute die Tiefgarageneinfahrt auf dem nördlichen Thomaskirchhof befindet) die Gründungsurkunde der Universität Leipzig unterzeichnet. Von Anfang an gehörte der Universitätsgottesdienst zum Alltag der Alma Mater. Die Disputationen der Juristen fanden in der Thomaskirche statt. Leider ist zum offiziellen Festakt am morgigen 02. Dezember 2009 in der neuen Universitätskirche kein Vertreter der Thomaskirche, dem Gründungsort der Universität Leipzig, eingeladen. Offensichtlich ist es für die derzeitige Leitung der Universität Leipzig nur schwer zu ertragen, dass Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt und Institutionen, die sich der Universität verbunden fühlen, den kritischen Dialog mit ihr nicht nur einklagen, sondern auch praktizieren.
2009_12_01 Thomaskirche zum Festakt.pdf
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02.12.2009: Rainer Fornahl und Gunter Weißgerber an Bundespräsident Köhler zum Festakt
Nun muss, was nicht nur die Leipziger sehr bedauern, auf einer Baustelle gefeiert werden, weil sich die Vollendung aus vielerlei Gründen erheblich verzögert hat. Einer der ganz wesentlichen Gründe ist die Haltung der Universitätsleitung mit Rektor Häuser an der Spitze zur neuen Universitätskirche St. Pauli und der daraus entstandene Streit um die Einbeziehung der Kirche in den Campus und deren Status als Gotteshaus. Man spricht nur noch von einem „Raum für Gottesdienste“ und von „historischen Zitaten“, mit denen an die 1968 gesprengte Kirche erinnert werden soll. Man legt der Universitätsgemeinde, der Theologischen Fakultät der Universität, dem Aktions- Bündnis „Neue Universitätskirche St. Pauli“, dem Paulinerverein e.V. und der Stiftung „Universitätskirche St. Pauli“ alle Steine in den Weg, um den für den 6. Dezember 2009 vorgesehenen ersten Universitätskirchen-Gottesdienst auf der Baustelle der Universitätskirche zu verhindern.
2009_12_02 Fornahl_Weißgerber zum Festak
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