Veröffentlichungen 2004

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06.01.2004: Relikt der Tradition (Paulinerkirche) mag wichtig erscheinen, ist aber nicht von bedeutender Wichtigkeit für unsere Universität
In dieser Situation wird der Wiederaufbau einer Universitätskirche zu einem weltweit tragenden Problem stilisiert. Das sich
Hinwenden zu einem architektonischen Relikt der Tradition mag wichtig erscheinen, ist aber weder ausreichend noch zielführend noch von bedeutender Wichtigkeit für unsere Universität Leipzig. Hochkarätige Forschung, Forschungsförderung, wissenschaftliches Arbeiten und insbesondere das Heranführen von jungen Menschen zu Themen der Wissenschaft und Bildung halte ich für zentral wichtiger als die Diskussion um eine Geschichte, in der Großes und Zerstörendes nebeneinander gelebt haben.
2004_01_06 Kiess an Blobel.pdf
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!9.02.2004: Universität fordert Versachlichung der Diskussion um den Campus-Wettbewerb
ie Universität hat rechtzeitig die Voraussetzungen geschaffen, dass sie zum Universitätsjubiläum im Jahre 2009 am Augustusplatz wieder über einen Campus verfügt, der im Ganzen den Anforderungen an eine moderne Lehre und Forschung entspricht und im Einzelnen dem Gedanken der Erinnerung an die gesprengte Universitätskirche Rechnung trägt. Hierzu hat die Universität auf ihrem eigenen Grundstück Baufreiheit im Bereich der ehemaligen Paulinerkirche geschaffen und nach Beratungen in den zuständigen Gremien der Universität und in Abstimmung mit den Dresdner Ministerien den Abschluss eines Erbbauvertrages mit einem Investor für die Grundstücke entlang der Grimmaischen Straße beschlossen.
2004_04_19 Universität fordert Versachli
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05.03.2004: Gerettet, aber noch nicht restauriert
Drei Wochen vor der Entscheidung im Architektenwettbewerb zur Campus-Neugestaltung sagte Kustos Dr. v. Hiller: "Der Wiederaufbau der Universitätskirche wäre nicht mehr als ein Plagiat. Statt dessen sollten besser die originalen Kunstwerke eine prominente Stellung in einer modernen Hülle finden." Die erhaltenen Werke, die - soweit ausstellbar - zurzeit in der Studiensammlung der Kustodie oder vor der Universität in der Grimmaischen Straße zu sehen sind, teilweise aber auch in einem provisorischen Depot gelagert werden, müssten in einem geschichtlichen Kontext präsentiert werden.
Drei Viertel der geborgenen Kunstwerke allerdings sind noch nicht ausstellbar und harren derweil noch auf ihre Restaurierung.
2004_03_05 Gerettete Kunstwerke.pdf
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25.03.2004: Spektakuläre architektonische Lösung für Universitäts-Campus (Entscheidung für Entwurf van Egeraat)
Die Jury des Architektenwettbewerbs für das Bauvorhaben "Aula/Kirche" der Universität Leipzig am Augustusplatz hat den Entwurf des Rotterdamer Büros van Egeraat mit klarer Mehrheit (10:3 Stimmen) auf den 1. Platz gesetzt. Diese Entscheidung wurde am Mittwochabend vor der Presse verkündet. Erste Stellungnahmen von Rektor Häuser, Finanzstaatssekretär Voß und Oberbürgermeister Tiefensee reichten von Erleichterung, Zufriedenheit bis Begeisterung. "Die expressive Architektur stellt etwas Besonderes dar, und um etwas Besonderes ist es uns auch gegangen. Damit nimmt die Universität auch architektonisch wieder eine herausgehobene Rolle am Augustusplatz ein, die auch in die Innenstadt hinein wirkt", sagte Prof. Dr. Franz Häuser.
2004_03_25 Entscheidung Egeraat.pdf
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05.04.2004: Universität Leipzig bereitet die kunsthistorische Erschließung und Restaurierung der Epitaphien, Grabplatten und Gemälde aus der Paulinerkirche vor
Über das Wochenende hat die Kustodie den Umzug der aus der Paulinerkirche geretteten Kunstwerke aus dem Leipziger Kirchendepot in ein von der Universität angemietetes Lager in der Hainstraße vollzogen. In Kisten verpackt oder auf Paletten wurde die kostbare Fracht von Epitaphien aus Stein oder Holz, Gemälden und Grabplatten aus Eisen oder Bronze, oftmals nur noch in Teilen vorhanden, umgebettet, um dann später im neuen Universitätskomplex am Augustusplatz ihren endgültigen Platz zu finden.
2004_04_05 Umzug Kunstwerke.pdf
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20.04.2004: Universitätsgottesdienst zur Beerdigung von Wolfgang Unger
In tiefer Trauer gibt die Universität Leipzig bekannt, dass Universitätsmusikdirektor Prof. Wolfgang Unger am 19. April 2004 in in Halle nach schwerer Krankheit gestorben ist. Am Montag, 26. April 2004, 11:00 Uhr, findet in der Thomaskirche zu Leipzig der Universitätsgottesdienst zur Beerdigung von Wolfgang Unger statt. Gerade jetzt, da die Entscheidung über den Neubau eines die Erinnerung an die Paulinerkirche aufnehmenden Aula-Kirche-Gebäudes ("Paulinum") gefallen ist, wird schmerzlich bewusst, dass er natürlich sein Wirken an der Universität Leipzig mit der Inbesitznahme dieser neuen musikalischen Heimstätte im Jahre 2009 hätte krönen wollen.
2004_04_20 Universitätsgottesdienst zur
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26.04.2004: Abschied von Universitätsmusikdirektor Professor Wolfgang Unger
Auf dem Universitätsgottesdienst zur Beerdigung Wolfgang Ungers in der Thomaskirche würdigte Rektor Prof. Dr. Franz Häuser das 17-jährige Wirken des künstlerischen Leiters des Leipziger Universitätschores und der Universitätsmusik insgesamt. Rektor Häuser unterstrich: "'Universitätsmusik', und zwar in einem umfassenden Sinne, nannte er sein immer erneut aufgerichtetes und verfolgtes Ziel. Damit wollte er das freie studentische Musizieren, das über Jahrhunderte in unserer Universität bezeugt ist, aktiv aufnehmen und in einen angemessenen Zusammenhang führen. Diesem Ziel diente das Musizieren des Universitätschores, aber auch des Pauliner Kammerorchesters, das er im Jahre 1992 in Erinnerung an die 1968 gesprengte Universitätskirche St. Pauli gründete, und des Pauliner Barockensembles. Im zweijährigen Rhythmus fanden seit dem Jahre 1994 unter seiner künstlerischen Gesamtleitung die 'Leipziger Universitätsmusiktage' statt."
2004_04_26 Abschied von Universitätsmusi
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09.08.2004: Die Universität braucht ein geistig-geistliches Zentrum
Anlässlich eines Pressegesprächs am 9. August 2004 zum Stand der Neugestaltung und Sanierung des innerstädtischen Universitätscampus betonte Rektor Prof. Dr. Franz Häuser: Mit dem nun von einer breiten Öffentlichkeit mitgetragenen Entwurf für den Universitätsneubau zeigt sich die historische Dimension der Universität Leipzig ebenso wie die Dimensionen von Gegenwart und Zukunft. Mit großem Respekt erinnerte Prof. Häuser an seinen Vorgänger im Rektoramt, Prof. Volker Bigl, der die personellen Konsequenzen zog, als er das Bauvorhaben und die universitäre Autonomie gefährdet sah.
2004_08_09 Die Universität braucht ein g
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