Veröffentlichungen 2005

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07.04.20005: Epitaphien aus der Universitätskirche - Ausstellung mit dem Titel "RESTAURO 1"
Nach jahrelangem Dornröschenschlaf im Depot kann ein Teil der Kunstschätze aus der Universitätskirche St. Pauli erstmals wieder der Öffentlichkeit präsentiert werden. Die Ausstellung, die vom 14. April bis 25. Mai 2005 zu sehen ist, informiert über den aktuellen Stand der Restaurierungsprojekte und gibt einen Einblick in Reinigung, Wiederherstellung und kunsthistorische Erschließung.
2005_04_07 RESTAURO 1.pdf
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15.07.2005: Grundsteinlegung für den neuen Campus
In seiner Ansprache bezeichnete der Ministerpräsident das Gesamtvorhaben, in das der Freistaat 70 Millionen einbringt, als Chance für Universität Leipzig, ihren Ruf und den der Wissenschaft des ganzen Landes zu mehren. Der Streit der vergangenen Jahre um die Gestaltung habe sich gelohnt, auch deshalb, weil mit dem Siegerentwurf für das neue Aula/Kirchen-Gebäude die Formensprache unserer Zeit und gleichzeitig eine angemessene Erinnerung an die barbarische Sprengung der Universitätskirche durch das SED-Regime zum Tragen komme. In der von Georg Milbradt und Franz Häuser unterzeichneten und dann versenkten Grundsteinlegungsurkunde ist festgehalten, dass die Gesamtbaumaßnahme in 5 Bauabschnitten ausgeführt wird.
2005__07_15 Grundsteinlegung.pdf
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14.07.2005: Katholischen und Evangelischen Studentengemeinden fordern, dass Universitätskirche darf kein Museum werden darf
Die christlichen Studenten betonen, dass die Kirche nicht zu einem Museum für die Kunstschätze der Universität werden dürfe. In der Pauliner-Aula müsse auch ein frei und leicht zugänglicher Bereich für die Würdigung des Widerstandes gegen die Sprengung der Paulinerkirche vor 37 Jahren geschaffen werden, fordern die Studentengemeinden. Auch aus ihren Reihen kamen damals Widerständler, die verhaftet und zu Gefängnisstrafen verurteilt wurden.
2005_07_14 ESG KSG.pdf
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2005: Gemeinsame Stellungnahme der evangelischen und katholischen Studentengemeinden zur Nutzung und Innengestaltung der Leipziger Universitätskirche und Pauliner-Aula
Der Gottesdienstraum soll allen Besuchern für stille Einkehr und Gebet zu den üblichen Nutzungszeiten der Universität frei zugänglich sein. Geöffnet zur Aula sollen in ihm die großen Semesteranfangs- und -abschlussgottesdienste und die Feiertagsgottesdienste der Universitätsgemeinde stattfinden. Geschlossen wird er die regulären Universitätsgottesdienste, Mittags und Stundengebete, Gemeindeabende und weitere Veranstaltungen der Studentengemeinden beherbergen. Die Ausgestaltung des Gottesdienstraumes sollte sich den Bedürfnissen dieser Nutzung unterordnen. Der Gottesdienstraum darf nicht zu einem bloßen Museum für die Kunstschätze der Universität werden. Wir wünschen uns die Anbringung der ehemaligen Kanzel der Paulinerkirche an einer der Säulen in der Aula.
2005 ESG KSG.pdf
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StuRa nennt das Marx-Relief ("Aufbruch") ein erhaltenswertes und unverzichtbares Kunstgut
In der Nacht zum 1. November 2005 nutzte der Studentinnen Rat (StuRa) das Gerüst, um sich öffentlich Gehör zu verschaffen: Mehrere Tage dekorierte es ein Transparent. Mit "Bildung finanzieren statt Marx demontieren" spricht sich die studentische Vertretung für einen Universitätsumbau aus.
Dagegen sagte Rektor Häuser: "Die Uni kann sich international nicht entwickeln mit Karl Marx an ihrer Front. Da machen wir uns ja lächerlich"
2005_12 StuRa Marx-Relief erhalten.pdf
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StuRa: Für die Studierenden ist nur eine freibestuhlbare Aula akzeptabel, die ohne störende Säulen auch von allen Punkten aus Sichtfreiheit gewährleistet.
Der StuRa schreibt in seiner Zeitschrift: Auf den von Wettbewerbsjury, Universitätsleitung und Studierenden, vertreten durch den Stura, schon oft vorgetragenen Hinweisen auf eine zukünftige Hauptnutzung als multifunktionale Aula, wird von Seiten der Kirchenaufbaufraktion, teils mit ans verleumderische grenzenden Pressekampagnen, gepaart mit einer bedenklichen Realitätsferne und scheinbar sehr stabilen Verbindungen nach Dresden, eine Art Kreuzzug gegen die autonome Entscheidungsgewalt der Universität, als Eigentümerin und Hauptnutzerin der Aula, gepredigt.
Kein Platz für "Rotgardler" wurde von Seiten der Leipziger DSU in einer Pressemitteilung gefordert.
2005_12 StuRa Amen in der Aula.pdf
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