Veröffentlichungen 2006

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01.02.2006: Einigung über Innengestaltung des "Paulinums"
In der Baukommission für den Neu- und Umbau des Universitätskomplexes am Augustusplatz ist am Dienstag in Dresden eine wichtige Entscheidung gefallen: Mit der Zustimmung zu einem modifizierten Entwurf des niederländischen Architekten Erick van Egeraat wurde eine Einigung über die Gestaltung des Innenraumes des Aula/Kirche-Gebäudes ("Paulinum") erzielt. Kernstück der neuen Variante ist, dass auf drei der sechs Säulenpaare des Wettbewerbsentwurfs verzichtet wird, sodass damit der Forderung der Universität nach einer größeren Funktionalität und Flexibilität des Aularaumes Rechnung getragen wird. Von 470 Plätzen aus sind damit Sichtfreiheit und beste Kommunikationsbedingungen für Veranstaltungen unterschiedlicher Art gegeben. Der neue Entwurf vergrößert den kirchlich zu nutzenden Chorraum, in dem nunmehr 100 Plätze zur Verfügung stehen. Dieser Chorraum ist von der Aula lediglich durch eine teilweise bewegliche Glaswand getrennt und somit der Aula "zuschaltbar".
2006_02_01 Einigung über Innengestaltung
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StuRa 2006 zum Uni- Um- und Neubau
Alles hätte so einfach werden können, doch bis 1968 stand am Augustusplatz eine neogotisch aufgehübschte Universitätskirche. Diese und die anderen Bauten auf dem Gelände 'wurden gesprengt, um einem Neubau Platz zu machen, der nun wiederum umgestaltet werden soll. Um die Kirche und deren Wiederaufbau gab es endlose Diskussionen, die von einem Verein selbsternannter Retter der abendländischen Kultur gegen bolschewistische Barbarei (siehe www.paulinerverein de) zu einer Glaubensfrage gemacht wurden und einen differenzierten Umgang mit Fragen der Erinnerungskultur verhinderten. Die Debatte um die architektonische Gestaltung der universitären Aula verengte sich sehr schnell auf zwei scheinbare Alternativen: Wiederaufbau oder nicht.
2006 StuRa.pdf
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08.06.2006: Positionen der Evangelischen und Katholischen Studentengemeinden Leipzigs zur Gestaltung des Chorraums der Paulineraula
Der Chorraum der Panlineraula soll in erster Linie als lebendiger Ort für die Gottesdienstfeiem der Studenten- und Universitätsgemeinden dienen. Sonntägliche Gottesdienste, Andachten, Mittagsgebete. Vespern und besondere Gottesdienste sollen diesem Raum vorrangig seinen Charakter geben. Wir würden uns über die Anbringung der Kanzel in der Aula als einen Ort sowohl für Predigt in den großen Gottesdiensten als auch ruf akademische Reden freuen, da der Chorraum durch die Epitaphien bereits seine Gestaltung erhält. Für die Verbindung von Aula und Chorraum wünschen wir uns eine variabel einsetzbare Glaswand.
2006_06_08 Studentengemeinden zum Chorra
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