Veröffentlichungen 2012

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03.04.2012: Universität Leipzig - Neues Augusteum geht etappenweise in Betrieb
Das Neue Augusteum soll etappenweise im Sommersemester 2012 durch die Universität Leipzig übernommen und in Betrieb genommen werden. Das Universitätsrechenzentrum (URZ) bezieht als erste Einrichtung seine Räumlichkeiten in der ersten und zweiten Etage im Mai.
Fest geplante Ereignisse, die erstmals im Neuen Augusteum begangen werden, sind der Gedenktag an die Sprengung der Leipziger Universitätskirche am 30. Mai sowie die Lange Nacht der Wissenschaften am 29. Juni 2012.
2012_04_03 Neues Augusteum geht etappenw
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23.05.2012: Presseerklärung des Ersten Universitätspredigers anlässlich des 44. Jahrestages der Sprengung der Universitätskirche
Der beabsichtigte Einbau der Glaswand bringt nach unserer Sicht der Dinge vor allem zwei Probleme mit sich. Er stellt für die konzertante Nutzung des Gesamtraumes ein erhebliches akustisches Risiko dar, und er behindert im Bedarfsfall eine kurzfristige Öffnung der Glaswand und eine Zuschaltung des Hauptschiffes für die Universitätsgottesdienste. Für die Restaurierung der Barockkanzel wurde inzwischen eine Machbarkeitsstudie erstellt, die zu einem positiven Ergebnis kommt. Die Finanzierungszusage der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens steht nach wie vor. Aus sachlichen und pragmatischen Gründen kommt für eine Aufstellung der Kanzel, die von ihren Dimensionen her für den Gesamtraum ausgelegt ist, nur der Ort an der ersten Säule nordwestlich des Lichtschlitzes infrage.
2012_05_23 Erklärung Erster Universitäts
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30.05.2012: 44. Jahrestag - Universität Leipzig erinnert an Sprengung der Universitätskirche St. Pauli
Mit einer Festveranstaltung hat die Universität Leipzig am Mittwoch der Sprengung der Universitätskirche St. Pauli vor 44 Jahren gedacht. Rektorin Prof. Dr. Beate Schücking sagte bei der öffentlichen Veranstaltung im Neuen Augusteum, die Universität Leipzig erhalte mit dem Neubaukomplex am Augustusplatz ein Gebäude, das spirituelles und intellektuelles Zentrum der Alma mater werden könne. "Öffnung" ist ihr zufolge der alles durchziehende Grundgedanke seiner späteren Nutzung. In seiner Rede über die "Geschichtswerkstatt Leipzig" dankte Prof. Zöllner ausdrücklich den Menschen, die damals kurz vor der Sprengung der Universitätskirche "in einem Akt ganz besonderer Courage" einen Großteil der Kunstwerke aus dem Gotteshaus retteten.
2012_05_30 Universität_ Pressemeldung_Ge
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30.05.2012: Rede Zöllner zur Gedenkveranstaltung der Universität
In seiner Rede über die "Geschichtswerkstatt Leipzig" dankte Prof. Zöllner ausdrücklich den Menschen, die damals kurz vor der Sprengung der Universitätskirche "in einem Akt ganz besonderer Courage" einen Großteil der Kunstwerke aus dem Gotteshaus retteten. Es mute "fast wie ein Wunder" an, dass nach aktuellen Berechnungen etwa sechs Siebtel der Sakralkunst gerettet werden konnte, so Zöllner. "Man kann nicht eindringlich genug an die Rettungsaktion vom Mai 1968 erinnern, allein schon, um den daran Beteiligten allergrößten Respekt für ihr couragiertes Wirken zu zollen", erklärt der Kunsthistoriker. Zugleich erinnert er an die "unwürdige" Behandlung der geretteten Kunst in den folgenden Jahrzehnten - bis in die 1990er Jahre. "Das war kein Ruhmesblatt, auch nicht für die Universität", kritisierte Zöllner.
2012_05_30 Vortrag Frank Zöllner.pdf
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