Flyer und Broschüren des Paulinervereins

In diesem Menüpunkt werden Flyer (Faltblätter), Broschüren und Kalender aufgeführt.

Die Auflage geht von 500 Exemplaren (Kalender) bis zu 3000 Exemplaren (Flyer).

Download
2007: Allgemeingültiger Flyer (Beschreibung der Geschichte der Paulinerkirche und der Ziele des Paulinervereins)
In einem Ergänzungswettbewerb für die historischen Standorte der Universitätskirche und desAugusteums erhielt
der Vorschlag des Holländers Erick van Egeraat im Frühjahr 2004 den ersten Preis. Dieser Entwurf fand Zustimmung, weil er am deutlichsten die verlorengegangene Paulinerkirche aufnimmt. Wenngleich außen verändert, wurde doch wenigstens der Innenraum in historischer Gestalt präsentiert.
Inzwischen wurde dieser sogenannte Kompromiß
2007 Flyer allgemeingültig.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.4 MB
Download
2010: Allgemeingültiger Flyer (mit einem Foto vom ersten Gottesdienst 2009 in der Paulinerkirche)
Die Universitätskirche war ein Ort deutschen Geisteslebens. In ihr wirkten u.a. Bach, GelIert, Kuhnau, Hiller, Mendelssohn,
Reger. Politische Entscheidungen seit 1999 verhinderten immer wieder den Wiederaufbau. Deshalb setzt sich die Bürgerinitiative bei den Neubauten am Ort der alten Universität für eine möglichst weitgehende Erinnerung insbesondere
an die Universitätskirche und deren Wiedergewinnung als historisch bedeutsamen Sakralbau ein.
Flyer allgemein.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.9 MB
Download
2016: Allgemeingültiger Flyer
Die neue Universitätskirche St. Pauli wird künftig, wie auch schon in der Vergangenheit, als Gottesdienststätte, als
Aula und als Konzertraum dienen. Der Paulinerverein hat die Aufgabe, auch weiterhin die Gestaltung und Nutzung der Universitätskirche zu fördern und darauf hinzuwirken, den Namen Universitätskirche St. Pauli entsprechend der
1545 durch Martin Luther vollzogenen Widmung uneingeschränkt zu gebrauchen.
Faltblatt_2016 allg.pdf
Adobe Acrobat Dokument 3.3 MB
Download
Mai 2017: Allgemeingültiger Flyer - Leipzig ist eine Stadt der Reformation
Am 12. August 1545, einem Mittwoch, wird die Kirche von Martin Lutherr zum evangelischen Gottesdienstraum und zur Universitätskirche umgewidmet. Unter den Dominikanermönchen, den Universitätsangehörigen, den Rektoren, Professoren und Adligen, die in der Paulinerkirche ihre vermeintlich letzte Ruhestätte fanden, waren auch Persönlichkeiten, die einen unmittelbaren Bezug zur Reformation hatten. Genannt sei an erster Stelle Elisabeth, geboren 1443 als Tochter des Herzogs Albrechts des Frommen von Bayern und seiner Frau Anna. Elisabeth heiratet 1460 in Leipzig den späteren Kurfürsten Ernst von Sachsen. Elisabeth, die als Stammmutter des ernestinischen Hauses gilt, stirbt nach längerer Krankheit mit erst 41 Jahren und wird in der Paulinerkirche beigesetzt. Ihre Grabplatte befindet sich heute in der Thomaskirche.
Faltblatt Reformation.pdf
Adobe Acrobat Dokument 5.7 MB

Download
1992: Das erste vierseitig Informationsblatt des Paulinervereins wurde im April herausgegeben
Es wird zur Geschichte beider Gebäude und zu Argumenten für den Wiederaufbau der Universitätskirche und des Augusteums informiert. Die Ehrenmitglieder werden genannt : Dr. Günter Fritzsch, . Prof. Dr. Harald Fritzsch,Pater Gordian Landwehr OP, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans Mayer, Pfarrer Hans-Geerg Rausch,· Dr. Rudolf Treumann, Prof. Dr. Dr. h.c. Heinz Wagner, Dr. Stefan Welzk.
1992 Erster Flyer des Paulinervereins.pd
Adobe Acrobat Dokument 1.9 MB
Download
1992: Ein Flyer mit Aufnahmeantrag wurde erstellt
Die Ziele des Paulinervereins genannt und zur Mitgliedschaft aufgerufen.
Der Mitgliedsbeitrag beträgt jährlich 40,00 DM. Mitglieder ohne Arbeitseinkommen zahlen die Hälfte.
1992 Flyer mit Aufnahmeantrag.pdf
Adobe Acrobat Dokument 676.2 KB
Download
1996: Flyer mit Argumenten für den Wiederaufbau der Universitätskirche und des Augusteums
Der Paulinerverein stimmt mit dem ehemaligen Leipziger Studenten und heutigen Münchener Physikprofessor Harald Fritzsch überein, der in seinem Buch "Flucht aus Leipzig" schreibt: "Vielleicht wird die Kirche eines Tages wiedererstehen - als weithin sichtbares Symbol für die Unbeugsamkeit der Leipziger Bürger und als Mahnmal für die Opfer einer vierzig Jahre währenden Willkürherrschaft."
1996 Flyer Paulinerverein.pdf
Adobe Acrobat Dokument 320.0 KB
Download
30.05.2000: Denkschrift des Paulinervereins für das Jahr 2000
Die von der Universität eingesetzte Professorenkommission wünscht ein Gebäude, welches in der Größe und im Standort der am 30.05.1968 gesprengten Paulinerkirche/Universitätskirche "nahe kommt". Der angekündigte öffentliche Wettbewerb muss wie die beiden Wettbewerbe 1994 und 1995 unter Beteiligung des Paulinervereins stattfinden. Der Paulinerverein hat seit 1992 wesentlich zur Diskussion um die Vorkommnisse von 1968 beigetragen und er setzt sich seit gut 10 Jahren für den Wiederaufbau der Universitätskirche ein. Für die Ausschreibung des Wettbewerbs, der 1994 von der Stadt Leipzig durchgeführt wurde, lieferte die Universität Leipzig das entsprechende Raumprogramm.
2000 Denkschrift Grösel.pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.0 MB
Download
Herbst 2002: Der Paulinerverein ertsellt ein 16-seitiges Extrablatt mit dem Appell für den Wiederaufbau der Universitätskirche
Nobelpreisträger Prof. Dr. Günter Blobel: "Der Wiederaufbau der Paulinerkirche ist eine nationale Verpflichtung und eine Aufgabe, deren Bedeutung weit über die Grenzen Leipzigs und Sachsens hinausgeht. Die Paulinerkirche nicht wieder aufzubauen, wäre ein folgenschweres Versäumnis, welches nicht nur die bevorstehende 600-Jahrfeier der Universität Leipzig im Jahre 2009, sondern darüber hinaus den Ruf und damit die Zukunft der Universität Leipzig außergewöhnlich stark kompromittieren würde."
(Anmerkung: Auf Seite 4 wurden 2 Fotos der Sprengung der Universitätskirche aus urheberrechtlichen Gründen hier nicht wiedergegeben)
2002_Herbst Pauliner Extrablatt Seite_4_
Adobe Acrobat Dokument 12.2 MB
Download
2003: Nobelpreisträger Prof. Dr. Günter Blobel mit Appell für den Wiederaufbau der Universitätskirche
"Der Paulinerverein setzt sich dafür ein, dass Leipzig seine Universitätskirche am Augustusplatz wieder erhält: Die Universität soll wieder einen würdigen Versammlungsraum, eine Konzerthalle, eine Heimat der evangelischen und katholischen Studentengemeinden, einen Schrein für ihre Kunstschätze haben. Denn all dies war St. Pauli. Die neue Paulinerkirche soll in ihrer Architektur an den historischen Bau anknüpfen, in ihrer Funktionalität aber den Anforderungen
des 21. Jahrhunderts entsprechen. Der Kampf um den Wiederaufbau von Si. Pauli geht in eine entscheidende Phase. Wir haben die großartige Chance, der Leipziger Universität ihre Kirche wieder zurückzugeben.
Lassen Sie uns diese faszinierende Herausforderung gemeinsam annehmen!"
2003 Flyer Blobel.pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.8 MB
Download
2004: Kalender mit Fotos der Leipziger Universitätskirche St. Pauli
500 einzeln numerierte Exemplare mit 13 teils sehr raren Fotografien rund um die Paulinerkirche und ihre Sprengung.
2004 Paulinerkalender.pdf
Adobe Acrobat Dokument 670.0 KB
Download
Dezember 2004: Weihnachtsbrief
Der neue Vorstand grüßt Sie sehr herzlich zur Weihnacht 2004 und wünscht Ihnen ein friedvolles gesegnetes Fest. Im Anschluß an die Versammlung besteht die Möglichkeit, die aus der Universitätskirche geborgenen Kunstschätze (Grabsteine, Epitaphien, Gemälde und die Kanzel) unter der sachkundigen Führung von Frau Cornelia Junge, der Sammlungskonservatorin, im neuen Depot der Kustodie der Universität in der Hainstraße zu besichtigen
2004_Dezember Weihnachtsbrief.pdf
Adobe Acrobat Dokument 142.3 KB
Download
Weihnachten 2005: Weihnachtsbrief
Die Erklärung zum Wiederaufbau der Universitätskirche hat eine erfreulich große Resonanz gefunden. Zu den Unterzeichnern gehören so bekannte Namen wie Herbert Blomstedt, Georg Christoph Biller, Matthias Eisenberg, Ludwig Güttler, Werner Heissig, die Altbischöfe Hempel, Hoffmann und Krusche, Fabio Luisi, Erich Loest, Udo Reiter u.a..
Die Baukommission ist am 30. November zunächst ohne Beschluß auseinandergegangen und hat sich auf Januar vertagt. Somit ist nach wie vor offen, wie der Innenraum der Universitätskirche gestaltet und genutzt werden soll. Deshalb erinnern wir hiermit noch einmal daran, dass nach der Wettbewerbsentscheidung offiziell zugesagt war, dass „im Inneren die gotische Paulinerkirche wieder in Anlehnung an ihr Original mit Pfeilern und Kreuzgewölbe entsteht“ (Leipziger Amtsblatt April 2004).
2005_Weihnachtsbrief farbig.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.5 MB
Download
Weihnachten 2006: Weihnachtsbrief
Eine Trennung von Chor und Schiff in einen „Andachtsraum“ und eine „zuschaltbare Aula“ durch eine neu in die Planung aufgenommene, die Akustik beeinträchtigende Glaswand soll gewährleisten, dass der Gesamtraum nicht als Kirche wahrgenommen wird. Die Kirche wurde nie entwidmet. Sie wurde im tiefsten Frieden zerstört und verkippt. Soll dies das letzte Wort gewesen sein?
Flyer Weihnachten 2006.pdf
Adobe Acrobat Dokument 424.2 KB
Download
Weihnachten 2007: Weihnachtsbrief
Nach demjetzigen Stand der Dinge seien akustische Beeinträchtigungen zu befürchten. Diese wären mit einer einstigen Wirkungsstätte Johann Sebastian Bachs, Felix Mendelssohn-Bartholdys und Max Regers unvereinbar. "So wie es derzeit geplant ist, kann es nichts werden", äußerte sich der sechzehnte Nachfolger Bachs im Amt des Leipziger Thomaskantors, Professor Georg Christoph Biller. "Ich glaube an das Gotteshaus" sagte der Universitätsmusikdirektor, und Matthias Eisenberg brachte es auf den Punkt: "Entscheidend ist der Geist des Hauses: Soli DeoGloria".
2007_Advent Weihnachtsgrüße.pdf
Adobe Acrobat Dokument 192.6 KB
Download
Weihnachten 2008: Wünsche zum Jahreswechsel
Auf Einladung der Generalbundesanwältin, Frau Professor Harms, fanden jüngst zwei Gespräche zwischen Landesbischof Jochen Bohl, dem Rektor der Universität, Professor Häuser sowie weiteren Vertretern der Universität, des Freistaates
und der Stadt zu diesen Fragen statt. In deren Ergebnis wurde vereinbart, dass das Gebäude im Untertitel als "Aula. Universitätskirche St. Pauli" bezeichnet wird sowie eine regelmäßige Durchführung der Universitätsgottesdienste
"grundsätzlich" gewährleistet ist. Beschlüsse über die Wiederaufstellung von Kanzel und Altar sind
uns nicht bekannt. Trotz aller Proteste besteht die Universitätsleitung auch nach den Gesprächen, zu denen wir nicht eingeladen waren, auf der Errichtung der Trennwand.
2008_2009 Jahreswünsche.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.4 MB
Download
Weihnachten 2009: Wünsche zum Jahreswechsel
Es sollte nur ein Gottesdienst sein, doch es wurde eine Demonstration. Die Leipziger haben ihre Paulinerkirche in einer überwältigenden Feier wieder in Besitz genommen Der riesige Zulauf zur ersten kirchlichen Feier im Nachfolgebau jener
Kirche, die die Urzelle der 600 Jahre alten Universität war, wurde zu einem hochemotionalen Bekenntnis zur Bestimmung dieses Hauses als Kirche ..".
(Dankwart Guratzsch in DIE WELT am 8.Dezember2009)
2009_2010 Zum Jahreswechsel.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.7 MB
Download
Weihnachten 2010: Weihnachtsbrief
Heute können wir froh und dankbar von einem zweiten Gottesdienst am Reformationsfest berichten, mit Professor Lux als Prediger und viel festlicher Musik. Bei aller Freude an diesem Geschehen wurde aber schmerzlich deutlich, dass man inzwischen dem Ziel einer Wiedergewinnung der Universitätskirche um keinen Schritt näher gekommen ist. Der Dissens um eine Raumteilung, den Standort der Kanzel und die Anbringung von Lichtsäulen besteht weiter. Erschreckend aber ist es darüber hinaus zu sehen, dass ein Mitspracherecht an der kirchlichen Nutzung Interessierter verwehrt wurde. Das „Prinzip der amicablen Lösung“, wie es der Kirchenvertrag zwischen der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens und dem Freistaat Sachsen an dieser Stelle anzuwenden vorsieht, ist bisher nicht berücksichtigt worden. Noch gibt es keine rechtlich verbindliche Vereinbarung über die gottesdienstliche Nutzung der Universitätskirche.
2010_12 Weihnachtsbrief 2010.pdf
Adobe Acrobat Dokument 72.7 KB
Download
Weihnachten 2011: Weihnachtsbrief
Der Architekt hat ein Gesprächsangebot des Paulinervereins nach seiner Wiederbeauftragung 2010 brüsk abgelehnt. „Meine Paulinerkirche wird besser als das Original“ … ist seine Selbstdarstellung in der Presse. Der Paulinerverein lehnt den Innenausbau der Universitätskirche nach den gegenwärtigen Plänen des Architekten nach wie vor als vom Bauziel 2004 abweichend ab. Sein Ziel ist die annähernde Wiederherstellung des einstigen spätmittelalterlichen Kirchensaales. Wir erinnern an die bereits vor Jahren geäußerten, nach wie vor aktuellen und zukunftsweisenden Worte des ehemaligen Landeskonservators Professor Heinrich Magirius: „Wenn es gelänge, die Trümpfe im Spiel um Effekthascherei noch einmal beiseite zu legen, hätten die Stadt Leipzig und ihre Universität ihr kulturelles Ansehen bewahrt, das hier ernstlich gefährdet erscheint.“
2011 Weihnachtsbrief.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.9 MB
Download
Weihnachten 2012: Weihnachtsbrief
Nachdem sich die renommierten Musiker Biller, Blomstedt und Güttler in einem offenen Brief an die Regierung des Freistaates gewandt und - leider vergeblich - auf die Widersinnigkeit der Raumtrennung hingewiesen hatten, ist dieser Tage die beiliegende öffentliche Erklärung erfolgt. Diese ist inzwischen von namhaften Persönlichkeiten aus den Bereichen Kunst, Kirche, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft unterzeichnet worden. Die Unterzeichnerliste wächst täglich. Wenngleich der Neubau der Universitätskirche außen nun vollendet ist, so bleiben dennoch unsere Forderungen bestehen: keine Raumtrennung im Innern, die Aufstellung der Kanzel an einem der im Kirchenschiff verbliebenen vorderen Pfeiler und den Namen „Universitätskirche St. Pauli“ ohne Einschränkungen zu gebrauchen
2012_12 Flyer Weihnachten.pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.3 MB
Download
Weihnachten 2013: Weihnachtsbrief
In der Leipziger Wirkungszeit Johann Sebastian Bachs wurde 1738 eine neue Kanzel von Valentin Schwarzenberger, einem Meisterschüler Balthasar Permosers, geschaffen. Es ist eine künstlerisch herausragende Leistung, in ihrer barocken Formensprache und filigranen schnitzerischen Ausführung von hoher Qualität. Die Wiederaufstellung der historischen Kanzel ist über ihre Bedeutung für die Universität und für die Landeskirche hinaus auch für die Stadt Leipzig, die Bürger der Stadt und deren Gäste von hohem geschichtlichen, kunsthistorischen und symbolischen Wert. Sie ist in Anbetracht ihrer Funktion als Predigtstätte selbst in der Zeit von Kirchenkampf und geistiger Unterdrückung ein Symbol des freien Wortes gewesen.
2013_12 Weihnachtsbrief_2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 3.6 MB
Download
Weihnachten 2014: Weihnachtsbrief
Eigentlich sollte das eine erfreuliche Botschaft an Sie zu diesem Weihnachtsfest sein. Wir bedauern, dass nur eine begrenzte Anzahl ausgewählter Personen an der Altargrundsteinlegung am 2. Dezember teilnehmen konnte. Viele treue Mitglieder und auch Menschen, die sich mit Interesse, mit Beharrlichkeit und z. T. auch mit sehr viel Geld für den Wiederaufbau der Universitätskirche eingesetzt haben, erhielten keinen Einlass und waren ausgesperrt. Dabei wäre im Altarraum ausreichend Platz für alle gewesen. Das Singen von Liedern war ausdrücklich nicht erwünscht. Dennoch sang die draußen verharrende Gemeinde "Macht hoch die Tür, die Tor macht weit", und nach dem Vaterunser wurde im Altarraum spontan "Nun danket alle Gott" angestimmt. Einer Anregung unseres Ehrenmitglieds Günter Fritzsch folgend, haben wir den Bau eines Bronzemodells der alten Universitätskirche im Zustand von 1968 im Maßstab 1:100 in Auftrag gegeben. Das Modell soll auf dem Augustusplatz stehen, an die zerstörte
2014_12 Flyer Weihnacht.pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.3 MB
Download
Weihnachten 2015: Weihnachtsbrief
Am 30. Mai, dem Tag des Gedenkens an die unselige Sprengung, haben wir als eine bleibende Erinnerung an die Universitätskirche, so wie sie 1968 aussah, auf dem Augustusplatz gemeinsam mit der Rektorin und dem Oberbürgermeister ein Bronzemodell der Kirche enthüllt. Dieses Modell ist von uns initiiert und in Auftrag gegeben worden. Die Stadt Leipzig übernahm dankenswerter Weise die Platzgestaltung und den Stein.
Die Kanzelkommission hat sich für eine Aufstellung der Barockkanzel von Valentin Schwarzenberger im Kirchenschiff ausgesprochen. Sie wird zur Zeit restauriert und für eine Aufstellung im Muskinstrumentenmuseum vorbereitet. Die Universitätsleitung hegt Bedenken über die Klimaverträglichkeit der Kanzel. Sie stand 230 Jahre in einem nicht klimatisierten Raum, ohne Schaden zu nehmen. Es sollte doch wohl möglich sein, im 21. Jahrhundert die Temperatur so zu regeln, dass eventuelle Folgeschäden, falls diese wirklich aufträten, sich in Grenzen halten und reparabel sind.
2015_12 Weihnachtsbrief_2015.pdf
Adobe Acrobat Dokument 909.7 KB
Download
Weihnachten 2016: Weihnachtsbrief
Wann immer die neue Universitätskirche im nächsten Jahr für die Gemeinde, für die Studenten und für die Besucher unserer Stadt geöffnet werden wird, wir wollen dennoch dankbar sein, dass damit ein Wiederaufbau möglich geworden ist, der zwar nicht das verlorengegangene Original wiedergebracht hat, aber am historischen Ort ein Gebäude in ähnlicher Gestalt und in gleichen Dimensionen im Innern darstellt. Nun kommt es darauf an, die Kirche und Aula mit Leben zu füllen. Festliche Gottesdienste, eine hervorragende Kirchenmusik, akademische Feiern und hoffentlich auch spannende Foren mit einer geistigen Auseinandersetzung zu den brennenden Fragen der Zeit – darauf dürfen wir gespannt sein und uns freuen.
Weiterhin wird auf die erste Musikaufnahmen aus der neuen Universitätskirche St. Pauli hingewiesen. Es ist die CD "Fortuna desperata - Orgelmusik aus Gotik und Renaissance". Der Universitätsorganisten Daniel Beilschmidt spielt an der Schwalbennestorgel der Universitätskirche.
2016_Weihnachten.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.6 MB
Download
Weihnachten 2017: Weihnachtsgrüße und Wünsche zum Jahreswechsel
Am ersten Advent wurde die neue Universitätskirche ihrer Bestimmung übergeben. Seit der Sprengung der geschichtsträchtigen Gebäude sind fast 50 Jahre vergangen. Genau an dem Ort, wo 728 Jahre gepredigt, gesungen und gebetet wurde, ist es wieder möglich, Gottesdienste und akademische Feste zu feiern, zu musizieren und durch Vorträge und Diskussionen zu brennenden Fragen der Zeit die geistige Auseinandersetzung zu pflegen. Eine von jungen Physikern 1968 in einer mutigen Aktion zum Preisträgerkonzert des Bachwettbewerbs in der Kongresshalle artikulierte Vision ist Wirklichkeit geworden. Dafür sind wir dankbar und froh.
Faltblatt_2017_Weihnachten.pdf
Adobe Acrobat Dokument 3.3 MB