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30.05.2022: 54. Gedenktag der Sprengung der Universitätskirche St. Pauli mit Grußwort des Vorsitzenden des Paulinervereins
Ein Grußwort zum 54. Gedenktag der Sprengung der Universitätskirche St. Pauli hielt des Vorsitzenden des Paulinervereins Wilfried Richard. Zur Andacht brachte unser Vereinsmitglied Frau Anne Marlene Gurgel die durch sie kurz nach der Sprengung von der Etzoldschen Sandgrube geborgene Balustersäule mit. Betroffen von der mutigen Bergung stellte Universitätsprediger Prof. Dr. Frank M. Lütze die Balustersäule auf dem Altar auf. Die heutige BILD-Zeitung berichtet davon.
2022_05_30 Gedenkandacht Sprenung 30_Mai
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30. Mai 2022, 10.00 Uhr: Andacht im Altarraum der Universitätskirche zum Gedenken an die Sprengung der Universitätskirche St. Pauli am 30. Mai 1968
Der Paulinerverein lädt zur Andacht am 54. Gedenktag der Sprengung der Universitätskirche St. Pauli 30. Mai 2022, 10.00 Uhr in den Altarraum der Universitätskirche ein.
Ansprache Superintendent Sebastian Feydt
Liturgie Prof. Dr. Frank M. Lütze
Orgel Universitätsorganist Daniel Beilschmidt
Einladung Andacht 30_Mai.pdf
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28.04.2022: Sonderausstellung »Ein Land und seine Helden» im DDR-Museum Berlin
Mit der neuen Sonderausstellung »Ein Land und seine Helden – 25 Geschichten aus der DDR« portraitiert das DDR Museum bekannte und unbekannte Persönlichkeiten, deren Taten Teil der Geschichte des untergegangenen Staates sind. Vorgestellt werden nicht nur die (Erfolgs)Geschichten von »Volkshelden«, z. B. der Olympiasiegerin Katarina Witt oder des Kosmonauten Sigmund Jähn, sondern auch Geschichten der »Antihelden«, die häufig Karriere und Freiheit riskierten, wie Robert Havemann oder Frieda Spitzbarth, welche 1964 in einem Brief an Walter Ulbricht gegen den Abriss der Leipziger Universitätskirche protestierte. Eine dritte Gruppe stellen die »Staatshelden« dar. Personen wie der Bergmann Adolf Hennecke, der 1948 die Produktionsnorm um 387 Prozent übererfüllte, oder der Rennradfahrer Gustav Adolf »Täve« Schur dienten der Staatspropaganda als Vorbilder und sozialistische Ideale.
2022_04_28 Sonderausstellung »Ein Land u
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27.04.2022: Mutiger Brief von Frieda Spitzbarth an Walter Ulbricht in der BILD-Zeitung und im DDR-Museum Berlin gewürdigt
Dem Vorsitzenden des Paulinervereins wurde ein Brief von Frieda Spitzbarth an Walter Ulbricht - im Volksmund „Spitzbart“ genannt - und das Antwortschreiben aus dem Jahre 1964 durch deren Enkeltochter übergeben. Diese Briefe werden in der heutigen BILD-Zeitung in einem Artikel thematisiert, somit wird die mutige Tat gewürdigt.
Titel: „Als Oma Spitzbarth an Spitzbart Ulbricht schrieb – Die vergessene Heldin der Paulinerkirche“.
Aktueller Anlass zur Veröffentlichung der Originalbriefe ist die Ausstellung ‚„Helden der DDR“ – 26 Geschichten’ im DDR-Museum Berlin. Die Eröffnung findet heute statt. Die beiden Originalbriefe „Spitzbarth“ und ein Fundstück aus der Paulinerkirche (Holzplastik, Leihgabe von Professor Siegfried Pank) übergab Wilfried Richard am 12. April in Berlin als Leihgabe an das DDR-Museum.
2022_04_27 BILD Spitzbart.pdf
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Hinweis: Die beiden Briefe finden Sie auf dieser Seite unter dem Datum Dezember 2020

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09.04.2022: Medieninformation des Paulinervereins zum Tod von Roger Richard Wolf
Mit großer Bestürzung und Trauer haben wir vom Ableben von Roger Richard Wolf, London, erfahren. Sein Wirken für den Wiederaufbau der Universitätskirche St. Pauli ist unvergessen. Er war Mitglied des Paulinervereins und Kurator der Stiftung Universitätskirche St. Pauli. Als ein bedeutender ideeller und finanzieller Förderer des Paulinervereins und der Stiftung Universitätskirche sind wir ihm zu großem Dank verpflichtet. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
Kondolenz Roger Wolf.pdf
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31.03.2022: Kanzel-Plädoyer von Landesbischof a.D. Jochen Bohl
Die Klärung der gestalterischen Fragen war mühselig und konfliktbeladen. Eine ist noch offen, die Zukunft der seinerzeit vor der Zerstörung geretteten Kanzel. Sie ist kein musealer Gegenstand, denn im Paulinum finden Gottesdienste statt, in denen die Kanzel als Ort geistlicher Rede gebraucht wird. Darum konnte das Ziel der Restaurierung nur ihre Aufstellung und zweckentsprechende Nutzung sein. Dieses Vorgehen wurde von der Expertenkommission vorgeschlagen (auch unter Berücksichtigung der klimatischen Aspekte) und schon 2008 im sog. „Harms-Kompromiss“ vereinbart, an dem ich mitwirken durfte. Die baldige Rückkehr der Kanzel an den historischen Ort wäre nicht zuletzt ein Zeichen des Respekts für das Engagement der zahlreichen Spenderinnen und Spender. Ihnen geht es um die Verbindung von Glauben und Wissen, für die wie kaum ein anderes Gotteshaus die Paulinerkirche steht.
Kanzelplädoyer Bohl.pdf
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15.01.2022: Der Flyer zum 30. Jubiläum des Paulinervereins soll über die wichtigsten Ereignisse dieser Zeitspanne informieren
Der Flyer zum 30. Jubiläum des Paulinervereins soll Sie über die wichtigsten Ereignisse dieser Zeitspanne informieren und die Aktivitäten unserer Mitglieder und Freunde bildhaft vor Augen führen. Diese 30 Jahre von der Gründung des Paulinervereins auf die Initiative von Joachim Busse hin bis zur Indienstnahme der Universitätskirche St. Pauli waren ein entscheidender Abschnitt in der Geschichte der Stadt Leipzig und der Universität, der niemanden kalt gelassen hat. Wir haben endlich wieder eine Kirche auf dem Augustusplatz – Ulbricht und das DDR-Regime haben nicht gesiegt, sondern demokratische Entscheidungen der Bürger der Stadt Leipzig, des Landes Sachsen und unserer Bürgerinitiative. Darauf können wir stolz sein! Mancher wird sich daran erinnern, dass er Fotos oder Artikel aus dieser Zeit besitzt. Vor allem sind wir an Fotos aus den Anfangszeiten des Vereins, besonders der Jahre 1994 und 1995, interessiert, sowie an Zeitzeugenberichten zur Sprengung der Paulinerkirche.
Flyer 30 Jahre Paulinerverein Internet.p
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27.02.2022: Bittgottesdienst in der Universitätskirche St. Pauli
Im BITTGOTTESDIENST UM FRIEDEN in der Universitätskirche St. Pauli Leipzig wurde für die Unterstützung Notleidender des Krieges in der Ukraine gesammelt.
Predigt und Fürbittengebet: Prof. Dr. Marco Frenschkowski
Liturgie: Prof. Dr. Frank M. Lütze
Musik: Duo Choral Expedition (Andreas Reuter; Samuel Seifert)
Bittgottesdienst Programm.pdf
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28.01.2022: Medieninformation des Paulinervereins zum Tod von Professor Georg Christoph Biller
Den Paulinerverein hat Professor Biller über alle Jahre – von den Anfängen bis zur Wiederindienstnahme der Paulinerkirche im Jahre 2017 – mit Rat und Tat, Engage-ment und Mut begleitet und wichtige Entscheidungen mit vorangetrieben. So lange es ihm in den letzten Jahren gesundheitlich möglich war, besuchte er die neue Universitätskirche und setzte sich für die Einbringung der Kanzel in die Kirche ein. Wir trauern um einen wunderbaren Menschen, einen begnadeten Künstler und einen unermüdlichen Kämpfer für unsere Universitätskirche. Ein großes Leben hat sich vollendet. Der Paulinerverein gedenkt seiner in tiefer Dankbarkeit.
Medieninformation Ableben Biller.pdf
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15.01.2022: Trauerfeier für das Mitglied des Paulinervereins Pfarrer Dr. Sieghard Mühlmann in der Versöhnungskirche in Leipzig-Gohlis
Mit Bedauern teile ich Ihnen mit, dass mein Vater Sieghard Mühlmann von uns gegangen ist. Die Trauerfeier findet am 15.01. um 10 Uhr statt. Der Paulinerverein hat für unsere Familien Fritzsch und Mühlmann eine besondere Bedeutung.
Dr. Konstanze Gerlach
Ableben Mühlmann.pdf
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29.12.2021: Kanzel-Plädoyer von Dr. Matthis Rößler
Für mich besteht kein Zweifel, dass die historische Kanzel in den Innenraum der Universitätskirche gehört. Die Kanzel ist der Zentralort der religiösen Verkündigung. Gepredigt wird in evangelischer Tradition das freie Wort. Darunter verstehe ich die Botschaft des Evangeliums, der Gottesebenbildlichkeit des Menschen und damit seiner unveräußerlichen Würde. Kann diese befreiende und lebensbejahende Botschaft von einem anderen Ort ähnlich glaubwürdig erklingen wie von der historischen Kanzel? Ich kann es mir nicht vorstellen! Wer auf der Kanzel steht, wendet sich der Welt, also den Menschen, zu. Der Blick ist vom Altar weg in den Raum hinein gerichtet.
Kanzelpläydoyer Rößler.pdf
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Advent 2021: Flyer für Weihnachten und das Neue Jahr
Doch nichts erinnert bis heute in der Kirche sichtbar daran, was 1968 geschah, mit welcher Brutalität die Gräber von bis zu 800 Toten geschändet wurden. Für die Honoratioren der Stadt war die Universitätskirche St. Pauli über Jahrhunderte der ehrenvolle Ort ihrer letzten Ruhe. Doch ihre Grä-ber wurden am 30. Mai 1968 geplündert, ihre Gebeine unbekannt verbracht, verkippt oder in die Luft gesprengt wie die des ersten Universitätsrektors vor der Reformation Johannes Otto von Münsterberg, des ersten Universitätsrektors nach der Reformation Caspar Borner, des Markgrafen Dietrich von Wettin, des Mediziners Paul Luther - Sohn Martin Luthers, des Nickel Pflugk, der Elisabeth von Bayern Kurfürstin von Sachsen, von Bürgermeistern, Ärzten, Wissenschaftlern, Theologen und weiteren Persönlichkeiten.
Die Universitätskirche St. Pauli ist in die Mitte der Stadt zurückgekehrt. Setzen wir alles daran, dass als Symbol des freien Wortes die Kanzel in die Mitte der Kirche zurückkehrt!
Weihnachtsflyer 2021.pdf
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Vorstandswahl Paulinerverein

Am 30.10.2021 wurde durch die Ordentliche Mitgliederversammlung des Paulinervereins der Vorstand gewählt:

 Vorstand:

Herr Wilfried Richard, Vorsitzender
Herr Dr. Jonas, Stellvertretender Vorsitzender
Herr Gerd Mucke, Stellvertretender Vorsitzender
Herr Michael Peter, Schatzmeister
Frau Helga Hassenrück, Stellvertretende Schatzmeisterin
Herr Thorsten Reich, 1. Schriftführer
Frau Irmtraut Hollitzer, 2. Schriftführerin

Revisionskommission:

Frau Martina Gerhardt
Herr Martin Koenitz

 

 

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03.10.2021: Festrede des Vorsitzenden des Paulinervereins Wilfried Richard zur Feierstunde der CDU Leipzig und des EAK Leipzig im Stasi-Unterlagen-Archiv am Tag der Deutschen Einheit
Die Wiedervereinigung hat uns ermöglicht, als Bürgerinitiative erfolgreich um eine neue Universitätskirche zu kämpfen. Mein dringender Appell im Namen der Bürgerinitiative Paulinerverein an die Universität Leipzig: Es muss eine Lösung gefunden werden, die hilft, die Wunden der Sprengung der Universitätskirche zu schließen – die Barockkanzel von Valentin Schwarzenberger gehört nicht ins Museum, sondern in die Universitätskirche zurück, an den Platz, den sie vor der Kirchensprengung innehatte.
2021_10_03 Zum Tag der deutschen Einhei
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Die unbekannte Tote aus der Paulinerkirche

Professor Dirk Labudde, Fakultät Angewandte Computer und Biowissenschaften der Hochschule Mittweida, rekonstruierte mit seinem Team einen aus der Paulinerkirche geborgenen Schädel, der von von Wilfried Richard im September 2019 in der Hochschule Mittweida an Professor Labudde zur Schädelrekonstruktion übergeben wurde. Die Untersuchung ergab, dass der Schädel von einer Frau zwischen 40 und 60 Jahren stammt. Mit der Schädelrekonstruktion gab er der unbekannten Toten aus der Paulinerkirche ein Gesicht. Sie steht stellvertretend für die über 600 einst in der Kirche Begrabenen, deren Gebeine 1968 in einem unvorstellbaren Akt der Barbarei und Grabschändung in weiten Teilen vernichtet wurden. Die kostenlose Schädelrekonstruktion durch Professor Labudde und sein Team hat für den Paulinerverein eine hohe Bedeutung und wir sind ihm dazu zu Dank verpflichtet. Am 10.06.2020 fanden die Dreharbeiten für die Serie „MDR-Zeitreise“ zum rekonstruierten Schädel in der Geschäftsstelle des Paulinervereins und in der Paulinerkirche statt, an der der Finder des Schädels Günther Krimmling und der  Vorsitzende des Paulinervereins Wilfried Richard mitwirkten (s. Seite Fotos 2020). 

(Fotos: Hochschule Mittweida)