Neuigkeiten

Zum 52. Gedenktag der Sprengung der Paulinerkirche wurde eine Dokumentation erarbeitet. Sie finden diese unter folgendem Link.

 

Die hier aufgeführten Neuigkeiten werden nach einiger Zeit auf entsprechende Unterseiten der Menüpunkte Veröffentlichungen verschoben.

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13.09.2020: MDR-Zeitreise berichtet über eine Gesichtsrekonstruktion eines Schädels aus der 1968 gesprengten Universitätskirche St. Pauli zu Leipzig
Berichtet wird über die von Prof. Dr. rer. nat. Dirk Labudde, Hochschule Mittweida, Fakultät Angewandte Computer‐und Biowissenschaften, durchgeführte Gesichtsrekonstruktion eines Schädels aus der 1968 gesprengten Universitätskirche St. Pauli zu Leipzig. Die Dreharbeiten, Regisseur Gunther Scholz, fanden im Juni 2020 in der Hochschule Mittweida, in der Paulinerkirche und im Paulinerverein statt. Das Projekt „Den Toten ein Gesicht geben“ ist das Ziel, dem sich der Paulinerverein verpflichtet fühlt. Die postume Ehrung der Toten der Universitätskirche St. Pauli ist eine Aufgabe von historischer Bedeutung. Der Paulinerverein will im Rahmen seines Projektes erreichen, dass symbolisch an die ehemals in der Universitätskirche St. Pauli bestatteten über 600 namentlich bekannten Persönlichkeiten erinnert wird, deren Gebeine im Zusammenhang mit der Sprengung der Paulinerkirche im Mai 1968 unbekannt verbracht wurden.
2020_09_13 Hinweis auf MDR-Zeitreise.pdf
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Hinweis: Das Video ist in der ARD-Mediathek über diesen Link abrufbar

 

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05.09.2020: Plädoyer des Thomaskantors „… bringen wir die Kanzel dorthin, wo sie hingehört“
Der Bürgerinitiativkreis „WORT HALTEN!“ setzt seine im Mai 2020 begonnene Serie regelmäßiger, persönlicher Wortmeldungen aus dem breiten, prominenten Kreis von Mitunterzeichnern der Onlinepetition fort.
Nach den letzten „Wort halten!“-Statement von Bernd-Lutz Lange, Autor und Kabarettist, unterstreicht in einem aktuellen Plädoyer Thomaskantor Professor Gotthold Schwarz in bewegenden persönlichen Worten, warum für ihn die gerettete Kanzel der Universitätskirche als „Leuchtturm der Freiheit in dunklen Zeiten der DDR-Diktatur“ an ihren ursprünglichen Ort zurück muss.
"Wenn man schon die Chance vertan hat, die Kirche in ihrer ursprünglichen Form wiederaufzubauen, so wie es in Dresden mit der Frauenkirche möglich gewesen ist, so ist es Verpflichtung, der Kanzel ihren Platz in der Kirche heute wiederzugeben."
Plädoyer Thomaskantor.pdf
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13.08.2020: RCDS Sachsen unterstützt Leipziger Petition "Wort halten!
Aus diesem Grund fordert die Petition aus Sicht des RCDS Sachsen auch zurecht, „dass anerkannte Experten für Raumklima & Denkmalschutz im Einvernehmen zwischen Staatsregierung und Universität beauftragt werden, eine wissenschaftlichen Standards genügende Expertise zur Machbarkeit der Kanzelaufstellung anzufertigen".
Unser Mitglied Benedikt Bierbaum ist Senator an der Universität Leipzig:
"Es scheint mir auch, dass die Universität sich der eigenen Geschichte als ehemaliges Kloster verwehrt und vergisst, dass ohne die Kirchengüter eine Universität niemals an dieser Stelle entstanden wäre. Die Universitätskirche St. Pauli gibt es noch und auch wenn der Gebetsraum heute nur noch einen kleinen Teil vom Paulinum einnimmt, so hat sie doch ihre volle Daseinsberechtigung. Die Aufstellung der Kanzel würde .............. an die furchtbaren Taten des SED-Regimes erinnern, wovon die Sprengung der Paulinerkirche 1968 nur ein einzelnes, tragisches Beispiel ist.“
2020_08_13 RCDS unterstützt Petition -Wo
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26.06.2020: "Wort halten!"- Plädoyer des Autors und Kabarettisten Bernd-Lutz Lange!
Bürgerinitiativkreis "WORT HALTEN!" - im Juni 2020
Nach der Wortmeldung des Ersten Universitätspredigers i.R. Professor Dr. Peter Zimmerling im Mai wird nun hier das bewegende "Wort halten!"-Plädoyer des Autors und Kabarettisten Bernd-Lutz Lange veröffentlicht!
...... Die Kanzel der Universitätskirche war mitten im Zentrum Leipzigs ein Ort freier Rede in einem unfreien Land. Und in einem freien Land gehört sie auch deshalb unbedingt in den Nachfolgebau. Den haben letztlich die Demonstranten vom Herbst 1989 ermöglicht. Und für die vielen jüngeren, die keine Bilder von damals vor Augen haben, sei daran erinnert: Es wurde 1968 kein Paulinum gesprengt, sondern die Universitätskirche St. Pauli. ...
Die Kanzel gehört in die Kirche und nicht ins Museum. Auch als Symbol und als Mahnung, dass die seinerzeit sich selbst ernannten „Sieger der Geschichte“ Verlierer wurden.
2020_06_26 Plädoyer Bernd-Lutz Lange.pdf
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Die unbekannte Tote aus der Paulinerkirche

Professor Dirk Labudde, Fakultät Angewandte Computer und Biowissenschaften der Hochschule Mittweida, rekonstruierte mit seinem Team einen aus der Paulinerkirche geborgenen Schädel, der von von Wilfried Richard im September 2019 in der Hochschule Mittweida an Professor Labudde zur Schädelrekonstruktion übergeben wurde. Die Untersuchung ergab, dass der Schädel von einer Frau zwischen 40 und 60 Jahren stammt. Mit der Schädelrekonstruktion gab er der unbekannten Toten aus der Paulinerkirche ein Gesicht. Sie steht stellvertretend für die über 600 einst in der Kirche Begrabenen, deren Gebeine 1968 in einem unvorstellbaren Akt der Barbarei und Grabschändung in weiten Teilen vernichtet wurden. Die kostenlose Schädelrekonstruktion durch Professor Labudde und sein Team hat für den Paulinerverein eine hohe Bedeutung und wir sind ihm dazu zu Dank verpflichtet. Am 10.06.2020 fanden die Dreharbeiten für die Serie „MDR-Zeitreise“ zum rekonstruierten Schädel in der Geschäftsstelle des Paulinervereins und in der Paulinerkirche statt, an der der Finder des Schädels Günther Krimmling und der  Vorsitzende des Paulinervereins Wilfried Richard mitwirkten (s. Seite Fotos 2020). 

(Fotos: Hochschule Mittweida)

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06.05.2020: Bürgerinitiativkreis "Wort halten": Persönliches Plädoyer des bisherigen Ersten Universitätspredigers Prof. Dr. Peter Zimmerling
Der Bürgerinitiativkreis nimmt das zum 3. Mai 2020 erfolgte Ausscheiden von Professor Dr. Peter Zimmerling aus dem langjährig bekleideten Amt des Ersten Universitätspredigers in Leipzig zum Anlass, eine Reihe von höchstpersönlichen Statements aus dem namhaften Unterstützerkreis der Petition „Wort halten“ zu starten. Über die nächsten Monate und Jahre hinweg sollen unter dem Motto „Wort halten – warum ich mich weiterhin für die Wiederaufstellung der Kanzel der Universitätskirche St. Pauli einsetze!“ in unregelmäßigen Abständen Kurzplädoyers veröffentlicht werden. Dies ist Ausdruck der festen Gewissheit des Bürgerinitiativkreises, dass die Wunde der kanzellosen Universitätskirche auf Dauer nach Heilung ruft.
Persönliches Plädoyer des bisherigen Ers
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13.01.2020: Erfassung der Bestände zum Verbleib der in der Universitätskirche St. Pauli bestatteten etwa 800 Toten und deren Grabbeigaben im Stadtarchiv
Stand zum Ergebnisbericht zur Überprüfung der Bestände des Stadtarchivs und ggf. anderer städtischer Einrichtungen hinsichtlich offener Fragen zu schriftlicher Erfassung und Verbleib der in der Universitätskirche St. Pauli bestatteten etwa 800 Toten und deren Grabbeigaben (Einreicher: AfD-Fraktion).
Das weitere Vorgehen ist derzeit wie folgt geplant:
Erstens: Kontaktaufnahme mit Vertretern der Paulinerforschung (Manfred Wurlitzer) und des Paulinervereins zum Abgleichen der Informationen aus der Literatur;
Zweitens: tiefergehende Recherche in Leipziger Archiven (Stadtarchiv, Archiv der Friedofsverwaltung, Universitätsarchiv etc.) zum Aufspüren bislang ungesichteter Dokumente;
und Drittens: Analyse und Auswertung der Befunde sowie Ergebnisbericht bis zum 31. März 2020.
Stadtarchiv191119_mündl Antwort BM I_56
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29.01.2020: JETZT KlimaGESAMTlösung für die Aula und Universitätskirche St. Pauli zu Leipzig! (Update zur Petition Wort halten)
Wir treten unverändert dafür ein,
* dass der Freistaat Sachsen künftig alle erforderlichen Maßnahmen ergreift, um ein Mindestklima zu gewährleisten, das notwendig ist, um sowohl die Orgeln als auch die Ausstattungsstücke in dem als Universitätskirche und Aula genutzten Gesamtraum hinreichend zu schützen!
* dass anerkannte Experten für Raumklima & Denkmalschutz im Einvernehmen zwischen Staatsregierung und Universität beauftragt werden, eine wissenschaftlichen Standards genügende Expertise zur Machbarkeit der Kanzelaufstellung anzufertigen.
* dass das bisherige Klimamonitoring jetzt unter probeweiser Anbringung (von Teilen) der im Mai 1968 geretteten historischen Barockkanzel der Universitätskirche St. Pauli weiterqualifiziert wird,
* dass im Sinne der Forderungen des Universitätspredigers amicable Lösungen unter Einbeziehung der hierzu gemäß Staatskirchenvertrag verpflichteten sächsischen Staatsregierung gefunden werden,.....
2020_01_29 Neuigkeit zur Petition Wort_h
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Hinweis: Sie erreichen die Petition unter diesem Link

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21.09.2019: Pressemitteilung zur Wahl des neuen Vorsitzenden des Paulinervereins
Der Paulinerverein wählte am 21. September 2019 in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung einen neuen Vorstandsvorsitzenden. Der in der Mitgliederversammlung am 29. Mai 2019 gewählte Vorsitzende Detlef Grösel war zuvor zurückgetreten. Zum neuen Vorstandsvorsitzenden wurde Dipl.-Physiker Wilfried Richard gewählt. Er gehörte als Stellv. Schatzmeister seit 2004 dem Vorstand unter der Leitung von Dr. Stötzner an.
2019_09_21 Pressemitteilung Paulinervere
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29.09.2019: Offener Brief des Universitätsprediges Prof. Zimmerling zur Senatsentscheidung gegen die Aufstellung der geretteten historischen Kanzel
In der Vergangenheit habe ich Sie mehrfach darum gebeten, Möglichkeiten für eine einvernehmliche Position im Hinblick auf die Aufstellung der Kanzel in der Aula/Universitätskirche St. Pauli auszuloten. Zuletzt unmittelbar im Vorfeld der Senatssitzung vom 10.9.2019. Leider blieb meine Bitte von Ihnen unbeantwortet.
Stattdessen haben Sie den Senat der Universität Leipzig in seiner Sitzung am 10.9.2019 über die Aufstellung der historischen Kanzel beschließen lassen, ohne mir vorher die Möglichkeit einzuräumen, meine Position als Universitätsprediger in angemessener Weise darzulegen
2019.09.29 Universitätsprediger Offener
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Weihnachten 2019: Weihnachtsbrief und Ausblick 2020
Dass wir aber drei Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung darum kämpfen müssen, dass die Kanzel wieder in unsere
Kirche kommt, hätten wir uns in unseren schlimmsten Träumen nicht vorstellen können. Das konnte sich auch Nobelpreisträger Professor Günter Blobel nicht vorstellen. Dass dieses Haus als Neubau heute hier steht, haben wir in hohem Maße ihm mit seinem Engagement und Enthusiasmus zu verdanken, aber auch dem Freistaat Sachsen als Geldgeber und den Mitgliedern und Freunden des Paulinervereins. Von der Spende von Professor Blobel aus dem Jahr 2004 stehen 50.000 EURO für die Restaurierung der Kanzel und ihre Wiederaufstellung am historischen Ort zur Verfügung.
2019 Weihnachtsflyer.pdf
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