Fotos 2003

Besuch des Vorstands des Paulinervereins in der Kustodie - Frau Junge zeigt geborgenen Kunstschätze der Paulinerkirche

Sowohl in den Kellerräumen des damaligen Dimitroff-Museums als auch in dem Depot der Heilandskirche standen die geborgenen Objekte unter derart ungünstigen Bedingungen, dass ein enormer Verfall  eintrat, mit Ausnahme der bereits restaurierten Gegenstände (z. B. des Altars und der Diezmann-Tumba). Erst im Jahr 2003 gelang endlich der Kustodie der Universität die Umlagerung in eine bessere klimatische Umgebung. Ausgangspunkt war das groß angelegte „Epitaphienprojekt“, welches seit 2002 die Restaurierung und Wiederaufstellung 24 restaurierter Epitaphien aus dem 16.–18. Jahrhundert umfasst. Die Epitaphien stammen aus der Paulinerkirche und konnten kurz vor der Sprengung 1968 in einer Notbergung gerettet werden.

(Fotos: Dr. Martin Helmstedt/Paulinerverein)