Veröffentlichungen 2013

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04.01.2013: Brief Wilhelm von Boddien an den Paulinerverein
Wilhelm von Boddien dankt in einem Brief an den Paulinerverein für den Aufruf vom Dezember 2013 gegen der Einbau einer Glaswand in der Paulinerkirche und schließt sich mit ganzem Herzen dem Aufruf an.
2013_01_04 Brief Wilhelm von Boddien an
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27.02.2013: Acrylwand wird nicht lange Bestand haben
Pfarrer Wolff: Die Universität Leipzig wird ihres zentralen Gebäudes erst froh werden, wenn sie sich zu seinem Charakter bekennt: Es ist die neue Universitätskirche, die nur in der historisch gewachsenen Dreifachnutzung (gottesdienstlich, akademisch, musikalisch) zu einem geistlichen und geistigen Zentrum werden wird. Und dann dürfen wir alle gespannt sein, ob die Universitätsleitung wortbrüchig wird oder bei der Vereinbarung
bleibt, dass die historische Kanzel restauriert und im Langhaus aufgestellt wird. Da eigentlich nur das Letztere möglich ist, wird spätestens dann der ganze Unsinn der Acrylwand offenbar.
2013_02_27 Acrylwand wird nicht lange Be
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05.03.2013: CDU Leipzig gegen rollende Kanzel
Der erweiterte Kreisvorstand der Leipziger Union ist gegen eine rollende Kanzel in der Paulinerkirche. Sprecher Andreas Nowak: "Wir haben uns bereits gegen die unsäglich Glaswand ausgesprochen. Es ist für die Leipziger Union aber völlig unverständlich, dass die Universität Leipzig nun eine 'rollende' Kanzel einbauen will. Wir sind schon deshalb gegen dieses Vorhaben, weil es den in der Ausschreibung zum Bau festgelegten Kriterien vollständig widerspricht", sagte Nowak. "Die vor der Sprengung geretteten Einbauten sind an dem ursprünglichen Ort unterzubringen. "
2013_03_05 CDU Leipzig gegen rollende Ka
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17.03.2017: Grußwort zum Benefizkonzert zugunsten der Schwalbennestorgel
In der Universitätskirche werden zwei Orgeln installiert werden: die Schwalbennestorgel und eine große Orgel. Diese Orgeln durch eine Acrylwand zu trennen, ist aberwitzig.
2013_03_17 Grusswort_Pfarrer_Wolff.pdf
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31.03.2013: Stellungnahme des Landesbischofs zur Leipziger Universitätskirche
Universitätskirche - Keine Trennung von geistlicher und wissenschaftlicher Nutzung: Die Landeskirche könne den von der Universitätsleitung gewünschten Einbau einer Glaswand zwischen dem Kirchenschiff und dem Chorraum nicht mittragen und äußert hierzu Bedenken. Diese würden verstärkt, weil eine – wenn auch gläserne – Trennwand in einem in sich stimmigen Baukörper den Eindruck erwecken könnte, als sei eine Trennung der geistlichen von der wissenschaftlichen Nutzung erforderlich. Dies gelte auch für die historisch wertvolle Kanzel, deren Aufstellung nicht vorgesehen sei. Auch hier gelte, so Bohl, dass im lutherischen Sinn die Kanzel nicht allein der geistlichen Rede vorbehalten sei, sondern überhaupt die Bedeutung des „freien Wortes“ symbolisiere und daher auch für Vorträge genutzt werden könne.
2013_03_31 Stellungnahme des Landesbisch
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04.06.2013: Gemkow empört über Aktion am Rande der Gedenkveranstaltung zur Sprengung der Universitätskirche
Wenn jetzt der Verkauf der Kanzel, also eines der damals geretteten Kunstwerke, wenn auch mit ironischem Unterton, gefordert wird, dann ist dies auch eine Respektlosigkeit gegenüber den damaligen Studenten und der Geschichte der eigenen Universität. Im Übrigen hat eine Expertenkommission beschlossen, wie bezüglich des Umgangs mit der Kanzel weiter zu verfahren ist. Ich fordere die Universität auf, an diesem gefundenen Konsens festzuhalten und die Kanzel so bald wie möglich in den Neubau zu integrieren.“ Der Studentenrat hatte während einer Gedenkveranstaltung an die Sprengung der Universitätskirche St. Pauli im Jahr 1968 lautstark unter dem Slogan „ideal für Predigten, DJ-Sets, Puppentheater und Getränkeausschank“ den Verkauf der Kanzel gefordert.
2014_06_04 Gemkow empört über Aktion am
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08.04.2013: Perfider Plan zerstört Paulinerkirche ein zweites Mal (Dr. Thomas Feist)
Die Universität Leipzig hat eine neue Spezies hervorgebracht: den Kustos im Porzellanladen. Als höchstmögliche Unsensibilität gegenüber der historischen Entwicklung der Leipziger Universität bezeichnet der Bundestagsabgeordnete Dr. Thomas Feist die jetzt veröffentlichten Einschätzungen des dort angestellten Kustos bezüglich der von ihm betriebenen Ausbürgerung der historischen Kirchenkanzel in die museale Abstellkammer. „Wer die Forderung nach der Fernhaltung der Kanzel aus dem Neubau des Paulinums bzw. der Paulinerkirche erhebt, zeigt sich als williger Vollstrecker der kommunistischen Universitätssäuberung.“
2013_04_08 Perfider Plan zerstört Paulin
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20.09.2013: Trauerrede zum Tod von Erich Loest von Werner Schulz
Mein Gott, was ist nur los in Leipzig, dass man bisher nicht in der Lage oder Willens war, das von Loest in Auftrag gegebene Minkewitz Bild in der Leipziger Uni aufzuhängen. Mein gelobtes Leipzig war doch ein Klein Paris und keine Stadt von
Kleinkrämern. Frau Prof. Schüking, Herr Oberbürgermeister, ich appelliere an Sie, wenigstens postum sollte der letzte Wunsch von Erich Loest verwirklicht werden. Denn es ist keine Frage von Kunst, sondern von Geschichtsvergessenheit, wenn ein Mann wie der langjährige SED-Bezirkssekretär Paul Fröhlich, der Sprengmeister der Paulinerkirche, der den Schießbefehl am 17. Juni erteilt hat, am Ort der größter Schmach, weiter präsentiert werden sollte.
2013_09_20 Loest-Trauerrede von Werner S
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